Google wehrt sich gegen Copyright-Vorwürfe

Nur kleinste Ausschnitte werden angezeigt

Im Google-Blog nimmt Susan Wojcicki, Vice President im Produktmanagement von Google, zu den Vorwürfen der US-Autoren-Gesellschaft "Authors Guild" Stellung, man würde die Urheberrechte der Autoren verletzen. Dabei geht es um das Scannen und Kopieren von Büchern im Rahmen des Google-Library-Programms.

Artikel veröffentlicht am ,

Wojcicki verwehrt sich dagegen, dass Google die Urheberrechte verletzen würde. Zum einen böte man die Möglichkeit, dass man grundsätzlich seine Bücher aus dem Google-Library-Programm herausnehmen könne, zum anderen würden die Inhalte überhaupt nicht den Suchenden zur Verfügung gestellt.

Google zeigt nur einen kleinen Ausschnitt des Textes an, in dem der Suchbegriff erscheint, basisbibliografische Informationen zum Buch sowie Links zu Buchhändlern und Bibliotheken.

Man würde bei Google sehr wohl das Copyright der Autoren respektieren und handle innerhalb des US-Urheberrechts, das unter anderem Ausschnittsveröffentlichungen zulasse. Zudem würden durch die Aufnahme von Werken in Google Print die Chancen des Verkaufs der Bücher erhöht.

Die "Authors Guild" vertritt nach eigenen Angaben rund 8.000 Autoren und hat Google wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt.

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