Klage: Google soll Urheberrecht verletzt haben
Google habe mit seinem Library-Projekt, in dessen Rahmen Google in öffentlichen Bibliotheken zu findende Bücher scannt, auch solche Werke erfasst, die noch dem Urheberrecht unterliegen.
Nick Taylor, Präsident der Authors-Guild, sieht darin eine klare Verletzung von Urheberrechten. Es sei nicht an Google oder irgendjemand anderem als den Autoren, die zu entscheiden haben, ob ihre Werke kopiert werden dürften.
Zwar habe Google mit Zustimmung der einzelnen Bibliotheken gearbeitet, es aber versäumt, die Autoren zu fragen, ob sie ihre Werke für das Programm zur Verfügung stellen wollen. Die Authors-Guild drängt nun vor Gericht darauf, Googles Vorgehen untersagen zu lassen und verlangt zudem Schadensersatz in nicht genannter Höhe.
Die Authors-Guild vertritt mehr als 8.000 Autoren in den USA.



