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Opera: Wir wollen den zweiten Platz im Browser-Markt

Opera-Chef verkündet Kampfansage an Firefox. Mit der Freigabe der kostenlosen Opera-Version ohne integrierte Werbung geht der bisher etwas erlahmte Browser-Krieg in eine neue Phase über. In einem Interview mit dem Weblog Opera Watch gab der Opera-CEO Jon von Tetzchner als Fernziel bekannt, dass Opera die Nummer zwei auf dem Browser-Markt werden will und vorhat, Firefox von der bisherigen zweiten Position zu verdrängen.
/ Ingo Pakalski
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Im Gespräch mit Daniel Goldman vom Weblog Opera Watch(öffnet im neuen Fenster) erklärte der Opera-CEO Jon von Tetzchner, dass die Veröffentlichung der kostenlosen Opera-Version 8.50 ohne integrierte Werbung eine Reaktion auf den Erfolg von Firefox gewesen sei. Dies habe gezeigt, dass die Anwender einen alternativen Browser einsetzen und nicht länger den Internet Explorer nutzen wollen.

Opera hat sich langfristig zum Ziel gesetzt, den zweiten Platz im Desktop-Browser-Markt zu erringen, der seit den Erfolgen von Firefox von dem Open-Source-Browser eingenommen wird. Der Opera-Chef sieht noch viel Arbeit vor sich, um dem Ziel näher zu kommen und den zweiten Rang im Browser-Markt zu erringen. Er erwartet, dieses Ziel mit Hilfe der Opera-Community zu erreichen. Als wenig aussichtsreich sieht von Tetzchner wohl einen Angriff auf den Platzhirschen Internet Explorer, da der Microsoft-Browser davon profitiert, dass dieser zusammen mit Windows ausgeliefert wird.

Mit der zukünftigen Opera-Version 9 alias Merlin haben die Norweger offenbar Großes vor. So betont der Opera-CEO, dass so viele Entwickler an Merlin arbeiten wie an keiner anderen Version des Browsers zuvor. Bis auf die verbesserte Unterstützung von Web-Standards und Überarbeitungen bei den IMAP-Funktionen des E-Mail-Clients sind bislang keine weiteren Details über die Neuerungen in Opera 9 bekannt.


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