SpamAssassin 3.1: Flexibler, schneller und besser skalierbar

Für die bessere Skalierbarkeit soll der Preforking-Algorithmus von Apache sorgen. Die Zahl der Spanmd-Kind-Prozesse wird dabei der aktuellen Nachfrage angepasst, so wie es der Apache-Web-Server macht. Zudem wird nun auch PostgreSQL sowie MySQL in der Version 4.1 und darüber unterstützt und auch eine lokale SDBM-Datei kann als Bayes-Speicher dienen. Die Entwickler empfehlen die Nutzung eines SQL-Servers zur Speicherung der Bayes-Daten.
Einlieferungen über SMTP-AUTH sollen nun erkannt und entsprechend behandelt werden, so dass die Zahl der "False-Positives", also der fälschlicherweise als Spam erkannten E-Mails, reduziert werden soll. Auch neue Plug-ins sind hinzugekommen und erweitern den Funktionsumfang von SpamAssassin. Dazu zählen die Module DomainKeys, MIMEHeader, ReplaceTags und WhiteListSubject.
DNSBL-Lookups und andere DNS-Operation sollen in der neuen SpamAssassin-Version zudem effizienter abgewickelt werden. Zudem wird ein Whitelisting auf Basis von SPF unterstützt.
Der Dienst Razor bzw. Razor2 wird in der Standardeinstellung nicht länger unterstützt, da er für den nicht privaten Gebrauch nicht mehr kostenlos zur Verfügung steht. Die Unterstützung lässt sich aber leicht wieder aktivieren. Gleiches gilt für DCC.
SpamAssassin 3.1.0 steht unter SpamAssassin.apache.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit und wird unter der Apache-Lizenz angeboten. Alle Änderungen seit SpamAssasin 3.0 listet die Ankündigung der neuen Version(öffnet im neuen Fenster) .



