David soll Windows-Applikationen Linux-kompatibel machen

Turbolinux setzt auf WINE-basierte Software von SpecOps

Bereits vor rund eineinhalb Jahren sorgte die Firma SpecOps mit Sitz auf den Philippinen für Aufsehen, versprach man doch mit "Projekt David" eine Middleware, die es erlaubt, jede Windows-Software unter Linux zu nutzen. Mittlerweile sind zu David einige weitere Informationen bekannt und mit Turbolinux setzt ein erster großer Linux-Anbieter auf die Software von SpecOps.

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Turbolinux hat ein exklusives Distributionsabkommen mit SpecOps Labs geschlossen, um David zu vertreiben. Die Software unterscheidet sich von anderen Ansätzen wie VMware oder WINE und soll die Vorteile der Ansätze bündeln: Hohe Kompatibilität ohne große Leistungseinbußen.

DAVID bedürfe nur einer partiellen Re-Implementierung des Win32-API, um eine hohe Windows-Kompatibilität zu erreichen, heißt es auf den Seiten von SpecOps. Damit unterscheide sich die Software vom Open-Source-Projekt WINE, das versucht, das gesamte Win32-API zu implementieren. Zugleich sei aber auch keine vollständige Virtual-Machine wie bei VMware nötig, die zu viel Leistung fresse.

Dabei kombiniert David proprietäre Module mit Open Source wie WINE, um eine möglichst hohe Kompatibiliät zu erreichen. Das Ganze nennt sich dann David-Engine und soll mit verschiedenen Plug-ins, "David-Enabler" genannt, für einzelne Applikationen arbeiten.

Turbolinux will einen Dateimanager anbieten, über den sich dann Windows-Applikationen leicht in ein Turbolinux-System installieren lassen, einschließlich Applikationen wie Microsoft Office, Internet Explorer und Lotus Notes. Dabei zielt Turbolinux auf den japanischen Markt ab und will David in die nächste Ausgabe seines Betriebssystems integrieren.

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