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John Romero gründet eigenes Spielestudio

... und arbeitet an neuem Spiel

Der Spieleentwickler John Romero hat eine bewegte Laufbahn mit Hochs und Tiefs hinter sich, im Juni 2005 verließ er Midway und wollte seine weiteren Pläne noch nicht bekannt geben. Mittlerweile hat der durch seine ehemalige Tätigkeit bei id Software und durch seinen eigenen Ego-Shooter Daikatana (Ion Storm/Eidos) bekannte Romero aber verkündet, Mitgründer eines neuen kalifornischen Spielestudios zu sein.

Artikel veröffentlicht am ,

In seinem Forum erklärte Romero Ende August 2005 dazu, dass er nun in vielerlei Hinsicht besser dran sei als zu seiner Zeit bei Midway. Bei Midway hatte Romero gemeinsam mit dem zuvor bei Black Isle Studios an Icewind Dale arbeitenden Josh Sawyer an der Entwicklung des Spiels "Gauntlet: Seven Sorrows" mitgewirkt. Mit seinem eigenen Spielestudio sei er nun deutlich glücklicher, so Romero.

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Weniger zufrieden zeigte sich Romero, dass ständig auf seinem vor fünf Jahren erschienenen Spiel Daikatana herumgeritten werde. Damals wurde die lange Entwicklungszeit kritisiert, doch Romero wies die Kritik nun deutlich zurück: "Daikatana brauchte drei Jahre vom Konzept in die Händlerregale. Das ist wohl kaum ein langer Entwicklungszyklus. Doom 3 brauchte fünf Jahre, Half-Life 2 brauchte sieben und Duke [Nukem] Forever ist im neunten Jahr". Er habe hart an dem Spiel gearbeitet, die letzten neun Monate im Überstundenmodus.

Dass im Internet und in Magazinen über jeden seiner Schritte informiert wird, findet er absurd. Das Interesse ist allerdings nicht verwunderlich, denn ähnlich wie bei der Filmproduktion stehen mittlerweile bei der Spieleentwicklung auch die verantwortlichen Personen im Rampenlicht und haben ihre eigenen Fans und Neider. Vor seinem 1996 erfolgten Ausstieg bei id Software wirkte Romero an Doom, Quake, Heretic und Hexen mit.

Einige der negativen Presseberichte und das Abwandern von Angestellten zu seiner Zeit bei Ion Storm bezeichnet er als Racheaktionen durch Ex-Angestellte. Dass auch heute noch lieber über Daikatana als über seine Dutzenden anderen Spiele geredet wird, zeige zudem, wie negativ die Medien eingestellt sind - weil sich negative Berichterstattung verkaufe. Dabei war Daikatana zu seiner Zeit kein schlechtes Spiel, es war ein grundsolider Shooter mit fantasievollen Gegnern, wurde allerdings als Revolution des Genres beworben und konnte dies nicht erfüllen.

Nun arbeitetet John Romero an einem neuen Spiel, zu dem er bisher nur folgendes angegeben hat: "Wenn die Nachrichten über mein neues Spiel irgendwie herauskommen, glaube ich, dass jeder ein bisschen geschockt sein wird." Den Fans im Forum erklärte Romero, dass man sich keine Sorgen machen müsse, er werde hart an dem neuen Spiel arbeiten und habe nun selbst die volle Kontrolle über dessen Entwicklung.



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jippie 23. Sep 2005

daikatana auf nightmare - freß alle ea luschen hehe

jaja 22. Sep 2005

Und hätten auch noch bei Hecatomb gestenden, das der dritte Teil der Heretic/Hexen...

Lomaxx 22. Sep 2005

... wenn die Nachrichten ueber sein neues Spiel rauskommen. Aber nicht weil es sich um...

WieBitte? 21. Sep 2005

was zum teufel willst du uns mitteilen? hast du den artikel überhaupt gelesen oder hast...

sf (Golem.de) 21. Sep 2005

Etliche Einträge aus 2004 zeigen den Stand vom 13.06.2003, irgendwie scheint dort etwas...


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