Nforce-Chipsätze nun auch mit GeForce-6-Grafik (Update)
Mainboards mit Nforce 410 und N430 voraussichtlich ab Oktober 2005 zu haben
Nachdem ATI mit seinen XPress-200-Chipsätzen bereits Onboard-Grafik bietet, kontert nun Nvidia mit den Nforce-Chipsätzen 410 und 430 für den Athlon 64 und Sempron. Dabei setzt Nvidia auf GeForce-6-Technik und unterstützt damit neben MPEG-2 und WMV-Beschleunigung auch Shader-3.0-Grafikeffekte.
Sowohl den Nforce 410 als auch den Nforce 430 gibt es mit einem GeForce 6100 getauften Grafikkern, der mit 425 MHz getaktet wird. Die MPEG-2- und WMV-Videobeschleunigung beherrscht er nur dann, wenn das Video nicht hochauflösend vorliegt.
Den Nforce 430 gibt es darüber hinaus auch mit dem etwas höher, nämlich mit 475 MHz getakteten GeForce-6150-Grafikkern, der dann auch HD-Videobeschleunigung bis 720p bzw. 1080i und ein besseres Videoscaling beherrscht. Das Gespann aus Nforce 430 und GeForce 6150 bietet darüber hinaus einen TV-Ausgang und kann DVI- und TDMS-Displays ansteuern.
Sowohl der GeForce 6100 als auch der GeForce 6150 müssen sich ihren Grafikspeicher vom Hauptspeicher des Systems abzweigen. Beide Grafikkerne sind zwar höher getaktet als der diskrete Grafikchip GeForce 6200, haben dafür aber nur zwei statt vier Pixel-Pipelines. Die Shader-3.0-Unterstützung ist dabei eher eine nette Beigabe als ein "Killer-Feature", da die Grafikleistung wohl nur Gelegenheitsspielern ausreichen wird.
Die Nforce-Chipsätze 410 und 430 sehen jeweils noch einen PCI-Express-Grafiksteckplatz (16 Lanes) vor, dazu kommt noch ein respektive zwei PCI-Express-x1-Steckplätze. Während der Nforce 410 nur 10/100-MBps-Ethernet unterstützt, bietet der Nforce 430 einen Gigabit-Ethernet-Anschluss. USB-Schnittstellen bieten beide bis zu acht Stück.
Auch bei der Zahl der unterstützten Laufwerke und dem RAID-Controller gibt es Unterschiede; beim Nforce 410 sind es zwei PATA- und vier SATA-Laufwerke, während der Nforce 430 noch zwei PATA-Platten verwalten kann. Darüber beherrscht der NForce 430 nicht nur RAID 0 und RAID 1, sondern auch RAID 0+1 sowie RAID 5. Auf Nvidias Firewall-Funktion in Verbindung mit dem Onboard-LAN muss man zudem beim Nforce 410 verzichten.
Die ersten Mainboards mit den neuen Nforce-Chipsätzen und deren DirectX-9-fähigen Grafikkernen erwartet Nvidia für den Oktober 2005. Unter anderem werden Asus, Biostar und Gigabyte mit entsprechenden Mainboards aufwarten. Nforce-Chipsätze mit Onboard-Grafik für Intel-Prozessoren hat Nvidia bisher noch nicht angekündigt.
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Durchaus :) Ich hatte mich auch erst bissl gewundert. Grob nachgedacht war mir dann aber...
das einzige Gerät das mit Grafik zu tun hat und irgendwo in der Preisklasse liegt is...
Daraus kann man prima kostengünstige, leise und stromsparende Rechner konzipieren.