Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Symantec: Mozilla-Browser bringen keine höhere Sicherheit

Mozilla-Browser mit mehr Sicherheitslöchern als der Internet Explorer. Der halbjährlich erscheinende Internet Security Threat Report von Symantec berichtet, dass in den Browsern der Mozilla-Stiftung im ersten Halbjahr 2005 mehr Sicherheitslücken gefunden wurden als in Microsofts Internet Explorer im gleichen Zeitraum. Damit weist Symantec explizit darauf hin, dass der Einsatz alternativer Browser nicht automatisch einen Zuwachs an Sicherheit bringt.
/ Ingo Pakalski
127 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Nach den Ergebnissen von Symantecs Internet Security Threat Report (ISTR) wurden in den Browsern der Mozilla-Stiftung im ersten Halbjahr 2005 insgesamt 25 Sicherheitslücken gefunden. Davon wurden 18 Sicherheitslöcher als kritisch eingestuft. Im gleichen Zeitraum wurden 13 Sicherheitslücken in Microsofts Internet Explorer bekannt, gibt Symantec an. Davon wurden 8 Sicherheitslöcher als kritisch bewertet.

Zudem betonte Symantec, dass die Dauer bis zur Bereitstellung von Patches verteilt auf alle Softwarehersteller bei durchschnittlich 54 Tagen liege. Ausdrücklich lobt Symantec das Mozilla-Team, das immer sehr zügig entsprechende Patches zur Verfügung gestellt habe.

Durch diese Ergebnisse sieht Symantec die Annahme widerlegt, dass der Einsatz von Open-Source-Browsern automatisch einen Zugewinn an Sicherheit bedeutet.


Relevante Themen