Cell: Toshiba stellt Hard- und Software-Entwicklerpaket vor
"Cell Chip Set" und "Cell Reference Set" kommen 2006
Die Cell-Prozessoren werden nicht nur in der PlayStation 3 zum Einsatz kommen, auch für andere Anwendungszwecke ist die von IBM, Sony und Toshiba entwickelte Architektur vorgesehen. Um die Entwicklung von Unterhaltungselektronik und Kommunikationsprodukten zu beschleunigen, bietet Toshiba nun ein "Cell Chip Set" und eine Referenz-Entwicklungsplattform ("Cell Reference Set").
Das "Cell Chip Set" beinhaltet eine Cell-CPU, einen "Super Companion Chip" - die Schnittstelle zwischen Cell und externen Audio-/Video-Ein- und Ausgängen - und einen Chip, der sich um die Stromversorgung des Cell kümmert. Die Chips sind bereits auf einer Platine montiert, mit der nötigen Kühlung versehen und kommen mit Standardschnittstellen für optische Laufwerke und Festplatten.
Verschiedene Betriebssysteme, Middleware und Software-Entwicklungswerkzeuge stehen Toshiba zufolge zur Verfügung. Linux und ITRON werden auf dem Hypervisor OS bereitgestellt, das die Hardware-Ressourcen verwaltet. Die Entwicklungsumgebung beinhaltet einen auf dem Eclipse-Framework basierten Editor, Compiler, Debugger und Performance-Monitor. Dazu kommt noch ein Audio-Video-Anwendungsmodell für den Empfang, die Aufzeichung und Wiedergabe mehrerer digitaler und analoger Fernsehkanäle.
Toshibas Hard- und Softwarepaket für Cell-interessierte Entwickler wird allerdings erst frühestens im April 2006 erhältlich sein, da erst die Komponenten-Chips und die nötigen Dokumentationen verfügbar sein müssen. Zu sehen sein werden das Cell Chip Set und das Cell Reference Set sowie einige Anwendungsdemonstrationen auf der Fachmesse CEATEC Japan 2005, die vom 4. bis zum 8. Oktober 2005 stattfindet.
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