Intel: Eigener 65-nm-Fertigungsprozess für Stromspar-Chips

Strategiewechsel hin zu weniger Stromverbrauch

Mit einem eigenen 65-nm-Fertigungsprozess will Intel in Zukunft besonders stromsparende Chips für mobile Endgeräte und kompakte Hardware ermöglichen. Bisher nutzte Intel dafür die gleiche Fertigungstechnik wie für herkömmliche Produkte, mit dem Strategiewechsel sollen nun die Leckströme und damit der Stromverbrauch deutlich reduziert werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Ultra-Low-Power-Prozess wird Intels zweiter 65-nm-Fertigungsprozess. Tests mit einem 50-MBit-SRAM auf Basis der P1265 getauften Technik haben laut des Chip-Herstellers eine Reduktion der Leckströme auf rund ein Tausendstel der herkömmlichen 65-nm-Fertigung ergeben. Intel setzt dazu auf die zweite Generation seiner Strained-Silicon-Fertigung mit acht Hochgeschwindigkeitskupferverbindungen und ein Low-k-Dielektrikum.

Anders als bei der herkömmlichen 65-nm-Technik ("P1264") sind dabei die Verbindungen dichter zusammen, aber auch dünner sowie in kleinerem Maße für besonders hohe Leistung ausgelegt. Bei mobilen Endgeräten kommt es aber eher auf lange Akkulaufzeit und nicht auf besonders hohe Leistung an. Intel geht davon aus, dass sich die zweite 65-Fertigungstechnik in einer merklichen Reduzierung des Stromverbrauchs für Handys und PDAs bemerkbar machen wird.

Der noch in Entwicklung befindliche P1265-Fertigungsprozess wird voraussichtlich ab 2006 für die Chip-Produktion eingesetzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /