Abo
  • Services:

U3: Programme direkt vom USB-Stick starten

Im Mittelpunkt der U3-Fähigkeiten steht die Möglichkeit, seine Lieblingsanwendungen auf jedem Rechner nutzen zu können, ohne Software auf fremden Systemen installieren zu müssen. Außerdem lassen sich vertrauliche Daten leicht auf einem anderen Rechner nutzen, ohne Gefahr zu laufen, dass diese auf dem fremden Rechner verbleiben und von Unbefugten eingesehen werden können, verspricht U3.

Stellenmarkt
  1. netvico GmbH, Stuttgart
  2. 10X Innovation GmbH & Co. KG, Berlin

LaunchPad
LaunchPad
In der Praxis verhält sich ein U3-konformer USB-Stick ähnlich wie ein herkömmliches externes Speichermedium, bringt dann aber doch einige Besonderheiten. Sobald der Stick mit einem Windows-Rechner verbunden ist, wird ein so genanntes "LaunchPad" von dem Stick gestartet, das eine Art zweites Startmenü darstellt, das man über den Tray-Bereich von Windows erreicht. Darin werden alle Applikationen aufgeführt, die auf dem Speicher-Stick installiert sind und von dort gestartet werden können. Auf Wunsch lassen sich Programme automatisch starten, sobald der Speicher-Stick in den USB-Anschluss gesteckt wird, um etwa dann einen Virenscanner auszuführen, der den Rechner auf Schädlinge durchsucht.

Darüber hinaus bietet das "LaunchPad" verschiedene Verwaltungsfunktionen. Darüber können U3-fähige Applikationen auf den Speicher-Stick installiert werden. Aber auch das Deinstallieren von auf dem Stick befindlichen Programmen wird darüber vorgenommen. Bei Bedarf lassen sich U3-konforme Speichermedien mit einem Kennwort vor unberechtigten Zugriffen schützen.

Darüber hinaus kann über das "LaunchPad" der Speicher-Stick abgemeldet werden, was alle temporär auf Festplatte abgelegten u3p-Applikationen löscht. Alternativ werden diese Daten aber auch ohne weiteres Zutun von der Festplatte entfernt, sobald der USB-Stick vom Rechner getrennt wird. In jedem Fall bleiben keinerlei Daten auf der Festplatte des Rechners zurück, die auf dem USB-Stick abgelegt waren, verspricht U3.

disk2go-Smart-Drive
disk2go-Smart-Drive
U3-konforme Hard- und Software wird durch ein entsprechendes Logo gekennzeichnet, damit Endkunden dies leicht erkennen können. U3-konforme USB-Sticks verhalten sich ansonsten wie herkömmliche USB-Speichermedien. Vorerst unterstützt die U3-Plattform nur Windows 2000 und XP. Der Anbieter will zu einem späteren Zeitpunkt aber auch andere Windows-Versionen sowie Linux und MacOS X unterstützen. Wann mit der Ausweitung der unterstützten Plattformen zu rechnen ist, steht bislang aber nicht fest.

Im Juni 2005 hat bereits eine Vielzahl an Software-Anbietern angekündigt, die U3-Plattform zu unterstützen. Dazu zählen unter anderem Mozilla, Skype, Corel, McAfee, TrendMicro, Real, Ulead, CyberLink, ICQ, CheckPoint, PowerHouse, Zone Labs, Preclick und MedicAlert.

Die disk2go-Smart-Drives sollen Mitte Oktober 2005 in vier Ausbaustufen in den Handel kommen. Die Variante mit 256 MByte wird dann 30,90 Euro kosten, das 512-MByte-Modell gibt es für 44,90 Euro, 81,90 Euro fallen für 1 GByte an und der Preis für das Top-Modell mit 2 GByte beträgt 149,90 Euro. Auch CleverStuff, Intuix, SanDisk, Verbatim, Memorex und Kingston Technology wollen im Oktober 2005 U3-fähige USB-Sticks in verschiedenen Speicherkapazitäten auf den Markt bringen. Deutsche Preise wurden von den Herstellern aber bislang nicht genannt.

 U3: Programme direkt vom USB-Stick starten
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten
  2. 119,90€

greGOD 18. Apr 2006

Naja dafür gibst schon lange alternative Programme, die aus jedem Programm eine Portable...

NobodyXP 03. Apr 2006

Dabei geht es doch bei U3 auch gar nicht!!!! Es geht doch darum, auf fremden Rechnern...

derinnovator 20. Sep 2005

Hallöchen, auch nichts neues. Wir haben Geräte die das können. Im Windowsbereich macht...

derinnovator 20. Sep 2005

Hallöchen, da kann ich nur uneingeschränkt zustimmen. Unsere Software hatte schon vor...

ROFL 20. Sep 2005

können sauber programmierte Applikationen für gewöhnlich dort ablegen, wo der Anwender es...


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate 20 Pro - Hands on

Huaweis neues Mate 20 Pro hat eine neue Dreifachkamera, die zusätzlich zum Weitwinkel- und Teleobjektiv jetzt noch ein Ultraweitwinkelobjektiv bietet. In einem ersten Kurztest macht das neue Smartphone einen guten Eindruck.

Huawei Mate 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /