Linux-Distribution Slackware in Version 10.2 erschienen
Im Gegensatz zu vielen anderen Distributionen versucht Slackware, sich möglichst genau an die jeweiligen Installationsanweisungen der Software-Autoren zu halten, statt eigene Richtlinien umzusetzen.
Als Kernel kommt standardmäßig Linux 2.4.31 zum Einsatz, mit dem Slackware auch ReiserFS, SCSI- und ATA-RAID, SATA und das Direct-Rendering-Interface X-DRI für beschleunigte 3D-Grafik unterstützt. Es stehen aber weitere alternative Kernel zur Verfügung, die dann auch Unterstützung von ext3, JFS oder XFS mitbringen. Auch die aktuelle Linux-Kernel-Serie 2.6 wird vollständig unterstützt, ein vorkompilierter Kernel 2.6.13 liegt bei und wird auch vom Installer unterstützt.
Die System-Binaries sind gegen die GNU C Library 2.3.5 gelinkt. Als X Server kommt X11R6.8.2 von X.org zum Einsatz. Als CX-Compiler nutzt Slackware GCC 3.3.6, die Version 3.4.4 steht ebenfalls zu Verfügung. Für PCMCIA-Unterstützung sorgt PCMCIA-CS 3.2.8.
GNOME wird wie angekündigt nicht mehr mit Slackware ausgeliefert, wohl aber GTK+-basierte Applikationen wie Abiword 2.2.9, Gaim 1.5.0 und Gimp 2.2.8. Wer GNOME mit Slackware nutzen will, kann aber auf Projekte wie GSB(öffnet im neuen Fenster) oder Gware(öffnet im neuen Fenster) zurückgreifen.
Mit ZipSlack bietet Slackware zudem eine besonders schnelle Basis-Installation. In einem ZIP-Archiv von 48 MByte sind die wichtigsten Pakete zusammengefasst, die einfach auf eine bestehende FAT- oder FAT32-Partition kopiert und dann dort gestartet werden können.
Slackware 10.2 steht unter ftp.slackware.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Auch ZipSlack(öffnet im neuen Fenster) ist hier zu finden. Weitere Mirrors sind unter slackware.com/getslack(öffnet im neuen Fenster) gelistet.