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Xenoppix - Knoppix mit Xen

HTTP-Fuse-Knoppix lädt Teile des Root-Dateisystems aus dem Netz nach

Mit "Xenoppix" erschien jetzt eine Variante der Linux-Live-CD Knoppix, die von Hause aus mit der Virtualisierungstechnik Xen ausgestattet ist. Als Gastbetriebssysteme werden neben Linux auch NetBSD und Plan9 mitgeliefert. Künftig soll Xenoppix mit HTTP-Fuse-Knoppix verbunden werden, einer Variante, die mit einem kleinen ISO-Image auskommt und zusätzlich Daten von einem Webserver herunterlädt.

Artikel veröffentlicht am ,

Xenoppix richtet die benötigten Gerätetreiber mit Knoppix' Autoconfig-Funktion ein und erlaubt es, Gastsysteme zu booten. Knoppix stellte dabei auch das X Window System zur Verfügung, der Zugriff auf die Gastsysteme wird über VNC im Vollbildmodus realisiert, so dass es letztendlich so aussieht, als würden die Gäste allein auf dem System laufen.

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Der Zugriff auf das Host-System ist mit der Tastenkombination "STRG + ALT + F1" möglich, das Gastsystem ist mit "STRG + ALT + F5" zu erreichen.

Da die Gastbetriebssysteme über die VIF-Bridge von Xen mit einer eigenen IP-Adresse per DHCP versorgt werden, lassen sie sich auch als Server einsetzen. Allerdings booten die Gäste nur, wenn das Netzwerk-Interface "eth0" vorhanden ist, der Knoppix-Installer funktioniert mit Xenoppix nicht.

Dabei kommt Xenoppix als DVD-Image mit rund 4 GByte.

Künftig sollen die Entwickler Xenoppix mit HTTP-Fuse-Knoppix verbinden, einer Knoppix-Variante, die mit dem Download eines kleinen ISO-Images von nur etwa 6 MByte auskommt. Darin enthalten sind neben dem Bootloader der Linux-Kernel und ein minimales Root-Dateisystem.

Die restlichen Teile des Root-Dateisystems werden in kleinen Portionen von einem Web-Server heruntergeladen, sobald sie benötigt werden. Dazu wird das eigentliche Root-Dateisystem in einzelne Teile aufgespalten, die komprimiert auf einem Web-Server abgelegt werden. Während des Bootens können dabei verschiedene Root-Systeme ausgewählt werden, bereits heruntergeladenden Teile lassen sich wiederverwenden.

Diese Teil-Images sollen dabei über Content-Delivery-Networks wie Coral verteilt werden.

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Mephisto 26. Sep 2005

Hallo Robert, ja, genau dazu. Jede Anwendung kann ihren eigenen virtuellen Server...

Janus 15. Sep 2005

Nicht Interface ?


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