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Xenoppix - Knoppix mit Xen

HTTP-Fuse-Knoppix lädt Teile des Root-Dateisystems aus dem Netz nach. Mit "Xenoppix" erschien jetzt eine Variante der Linux-Live-CD Knoppix, die von Hause aus mit der Virtualisierungstechnik Xen ausgestattet ist. Als Gastbetriebssysteme werden neben Linux auch NetBSD und Plan9 mitgeliefert. Künftig soll Xenoppix mit HTTP-Fuse-Knoppix verbunden werden, einer Variante, die mit einem kleinen ISO-Image auskommt und zusätzlich Daten von einem Webserver herunterlädt.
/ Jens Ihlenfeld
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Xenoppix richtet die benötigten Gerätetreiber mit Knoppix' Autoconfig-Funktion ein und erlaubt es, Gastsysteme zu booten. Knoppix stellte dabei auch das X Window System zur Verfügung, der Zugriff auf die Gastsysteme wird über VNC im Vollbildmodus realisiert, so dass es letztendlich so aussieht, als würden die Gäste allein auf dem System laufen.

Der Zugriff auf das Host-System ist mit der Tastenkombination "STRG + ALT + F1" möglich, das Gastsystem ist mit "STRG + ALT + F5" zu erreichen.

Da die Gastbetriebssysteme über die VIF-Bridge von Xen mit einer eigenen IP-Adresse per DHCP versorgt werden, lassen sie sich auch als Server einsetzen. Allerdings booten die Gäste nur, wenn das Netzwerk-Interface "eth0" vorhanden ist, der Knoppix-Installer funktioniert mit Xenoppix nicht.

Dabei kommt Xenoppix(öffnet im neuen Fenster) als DVD-Image mit rund 4 GByte.

Künftig sollen die Entwickler Xenoppix mit HTTP-Fuse-Knoppix(öffnet im neuen Fenster) verbinden, einer Knoppix-Variante, die mit dem Download eines kleinen ISO-Images von nur etwa 6 MByte auskommt. Darin enthalten sind neben dem Bootloader der Linux-Kernel und ein minimales Root-Dateisystem.

Die restlichen Teile des Root-Dateisystems werden in kleinen Portionen von einem Web-Server heruntergeladen, sobald sie benötigt werden. Dazu wird das eigentliche Root-Dateisystem in einzelne Teile aufgespalten, die komprimiert auf einem Web-Server abgelegt werden. Während des Bootens können dabei verschiedene Root-Systeme ausgewählt werden, bereits heruntergeladenden Teile lassen sich wiederverwenden.

Diese Teil-Images sollen dabei über Content-Delivery-Networks wie Coral(öffnet im neuen Fenster) verteilt werden.


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