Windows Vista Enterprise nur im Jahresabo
Ab März 2006 wird das Programm um neue Aspekte erweitert, die den Software-Assurance-Kunden zur Verfügung stehen. So will Microsoft unter anderem einen "Desktop Deployment Planning Service" anbieten. Experten sollen in einem zehntägigen Kurs über die Vorteile des Umstiegs auf die jeweils aktuellen Programmversionen informieren und jeweils einen konkreten Plan zum Umstieg ausarbeiten. Mit dem "Windows Preinstallation Environment" sollen sich angepasste Lösungen schnell im Unternehmensnetz verteilen lassen.
Windows Vista Enterprise soll ausschließlich im Rahmen von Software Assurance(öffnet im neuen Fenster) angeboten werden. Diese Variante von Windows Vista erlaubt unter anderem die komplette Verschlüsselung von "Volumes" zum Schutz der entsprechenden Daten, bietet eine erweiterte Kompatibilität mit alten Applikationen dank Virtual PC Express und soll die Zahl der im Unternehmen benötigten System-Images reduzieren. So enthält Windows Vista Enterprise beispielsweise alle Sprachversionen in einem Image, das dann weltweit eingesetzt werden kann.
Mit dem "Home Use Program" können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern zudem den Einsatz einzelner Office-Applikationen mit einer Lizenz auch am heimischen PC erlauben. Beim Kauf weiterer Software erhalten Mitarbeiter entsprechender Unternehmen zudem Rabatte.
Wer über mindestens 1.500 lizenzierte Desktops verfügt, soll außerdem Zugriff auf den Windows-Quelltext für interne Entwicklungszwecke erhalten.
Änderungen gibt es auch im Hinblick auf den "Extended Lifecycle Hotfix Support", der seit Juli 2005 erhältlich ist. Bisher zusätzlich entstehende Kosten werden nun direkt von der Jahresgebühr für Software Assurance abgedeckt. Wer ältere PCs einsetzen will, profitiert von den "Windows Fundamentals for Legacy PCs", das auf Windows XP Embedded mit Service Pack 2 basiert.



