Ricoh: 28-mm-Kamera mit 8 Megapixeln
Die GR Digital knüpft an die analoge Ricoh-GR-Familie(öffnet im neuen Fenster) an, die Mitte der 90er-Jahre als 35-mm-Kamera auf den Markt kam, das Publikum ob ihres gerade einmal 26,5 mm starken Gehäuses(öffnet im neuen Fenster) begeisterte und ebenfalls mit einer 28-mm-Optik ausgerüstet war. Die Macro-Nahgrenze liegt bei 1,5 cm.
Kein Wunder, dass die Faltoptik der digitalen GR auch sehr ähnlich aufgebaut ist wie die ihrer Urahnin. Die Kamera-Optik bietet eine Anfangsblendenöffnung von F2,4 und soll mit ihrer 7-teiligen Blende ein besonders schönes Bokeh erzeugen können.
Der CCD-Sensor erreicht ein Auflösungsvermögen von 3.264 x 2.176 Pixeln. Videoaufnahmen werden mit maximal 320 x 250 Pixeln samt Ton aufgenommen. Neben dem 9-Punkt-Autofokus steht auch eine manuelle Scharfstellung zur Auswahl. Die Belichtungsmessung kann entweder durch ein Matrix-Messverfahren sowie durch Spot- und mittenbetonte Messung durchgeführt werden.
Neben einer Programmautomatik gibt es auch eine Blendenvorwahl. Der eingebaute Kleinblitz erreicht Reichweiten von bis zu 3 Metern im Auto-ISO-Bereich. Die Verschlussgeschwindigkeiten rangieren von 180 bis 1/2000 Sekunde.
Der Weißabgleich wird entweder automatisch von der Kamera-Elektronik vorgenommen oder kann manuell bzw. anhand einiger Voreinstellungen für typische Lichtsituationen vorgenommen werden. Die Lichtempfindlichkeit kann man von ISO 64, 100, 200, 400 sowie 800 und 1.600 selbst einstellen oder dies der Kamera überlassen. In der höchsten Stufe steht allerdings der RAW-Modus nicht zur Auswahl.
Mit einem Weitwinkelkonverter, den man zusätzlich erwerben kann, wird die Brennweite auf 21 mm gesenkt. Als weiteres Zubehör gibt es einen externen Blitz, Fernauslöser sowie eine Sonnenblende und Filter.
Die Ricoh GR soll ab Herbst 2005 erhältlich sein. Den Preis nannte der Hersteller noch nicht.



