Länderübergreifende Initiative für offene Standards
Der Ursprung des vorgelegten Dokuments(öffnet im neuen Fenster) liegt im "Berkman Center for Internet and Society" der Harvard Law School, wo offene Standards bereits seit Jahren als wichtiges Thema der Informationsgesellschaft diskutiert und propagiert werden. Wichtig sei nach Aussage der Beteiligten die Entscheidungsfreiheit der einzelnen Staaten, ob sie freie Software oder proprietäre Produkte einsetzen wollen. Denn zugleich macht der Bericht deutlich, dass der Einsatz quelloffener Software allein keineswegs ein "offenes IT-Ökosystem" garantiert.
Das Dokument zeichnet eine Roadmap hin zur länderübergreifenden Einführung offener Standards unter Berücksichtigung nationaler Verwaltungskontexte. Als offenen Standard definiert der Bericht eine Technologie, die keinem einzelnen Unternehmen gehört und öffentlich verfügbar ist – verbunden mit dem Verweis, dass offene Standards keinesfalls mit Open-Source-Software gleichzusetzen sind.
Der Bericht will kein Migrationsplan "out of the box" sein, gibt allerdings den interessierten Verantwortlichen Hilfestellungen bei der Entwicklung nationaler IuK-Strategien.



