Länderübergreifende Initiative für offene Standards
Roadmap für offene Standards bei der Weltbank vorgelegt
Vertreter von Regierungen aus 13 Nationen, darunter China, Brasilien, Dänemark und Jordanien, haben ein gemeinsames Strategiepapier formuliert, das die Einführung offener Standards in der Datenspeicherung fordert und diese auch fördern soll. Das Dokument - eine erste Roadmap für die länderübergreifende Einführung offener Standards - wurde laut eines Berichts der New York Times der Weltbank am 9. September 2005 vorgelegt.
Der Ursprung des vorgelegten Dokuments liegt im "Berkman Center for Internet and Society" der Harvard Law School, wo offene Standards bereits seit Jahren als wichtiges Thema der Informationsgesellschaft diskutiert und propagiert werden. Wichtig sei nach Aussage der Beteiligten die Entscheidungsfreiheit der einzelnen Staaten, ob sie freie Software oder proprietäre Produkte einsetzen wollen. Denn zugleich macht der Bericht deutlich, dass der Einsatz quelloffener Software allein keineswegs ein "offenes IT-Ökosystem" garantiert.
Das Dokument zeichnet eine Roadmap hin zur länderübergreifenden Einführung offener Standards unter Berücksichtigung nationaler Verwaltungskontexte. Als offenen Standard definiert der Bericht eine Technologie, die keinem einzelnen Unternehmen gehört und öffentlich verfügbar ist - verbunden mit dem Verweis, dass offene Standards keinesfalls mit Open-Source-Software gleichzusetzen sind.
Der Bericht will kein Migrationsplan "out of the box" sein, gibt allerdings den interessierten Verantwortlichen Hilfestellungen bei der Entwicklung nationaler IuK-Strategien.
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