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Nokia macht E-Mails Beine

Unternehmens-E-Mails mit Nokias Business Center per Mobiltelefon nutzen

Mit einer neuen Unternehmenssoftware will Nokia in direkte Konkurrenz zu anderen mobilen E-Mail-Lösungen treten und Kunden so die Möglichkeit geben, vom Mobiltelefon per Push-Verfahren auf E-Mails im Unternehmen zuzugreifen. Zudem lassen sich mit dem "Business Center" über Handys Kontakte und Adressen auf diese Weise mit dem Unternehmensnetzwerk abgleichen.

Artikel veröffentlicht am ,

Nokias E-Mail-Lösung "Business Center" soll sich mit jedem Mobiltelefon nutzen lassen, das über J2ME MIDP 2.0 verfügt, um so E-Mails auf das Handy zu bekommen. Ein solches Mobiltelefon muss aber dennoch von Nokia zertifiziert werden, was bereits für eine Reihe von Nokia-Geräten der Fall ist. Für den Datenaustausch von Terminen, Adressen und Ähnlichem muss die "OMA Data Synchronization" unterstützt werden.

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Herzstück von Nokia "Business Center" ist eine Server-Software, die mit Client-Software in unbegrenzter Anzahl ausgeliefert wird. Die Server-Software muss dazu im Unternehmensnetzwerk eingebunden werden, was nach Herstellerangaben einfach vonstatten gehen soll. Den Client bietet Nokia gegen eine Upgrade-Gebühr auch in einer Professional-Ausführung mit weiteren Funktionen. In einem ersten Schritt verträgt sich der Business-Center-Server nur mit Microsoft Exchange 2000 und 2003. Erst zu einem späteren Zeitpunkt ist eine Unterstützung von Lotus Domino geplant. Der gesamte Datenaustausch zwischen Server und Client wird aus Sicherheitsgründen verschlüsselt.

Der Standard-Client bietet grundlegende E-Mail-Bearbeitungsfunktionen, während die Professional-Variante eine grafisch aufwendigere Bedienoberfläche bringen soll, die vergleichbar zu Desktop-E-Mail-Clients sein soll. Außerdem beherrscht nur die Professional-Version den Umgang mit E-Mail-Anhängen und bietet eine sortierte Ansicht sowie die Möglichkeit, Termineinladungen zu verarbeiten und auf Kontaktdaten der Kollegen zuzugreifen. Zudem lassen sich damit lokale Verzeichnisse durchsuchen.

Im Vergleich etwa zu RIMs BlackBerry-Lösung bietet das Nokia-Produkt keine Konvertierung von Anhängen, Nachrichten werden immer komplett auf das Handy übertragen. Bei MByte-schweren Anhängen benötigt das nicht nur Zeit, sondern verursacht auch entsprechende Übertragungskosten. Zudem müssen derartige Datenmengen dafür komplett auf dem Mobiltelefon abgelegt werden.

Die Lösung von BlackBerry konvertiert Anhänge, um selbst MByte-schwere Dateien zügig und speicherschonend auf mobile Geräte zu bekommen, indem diese in 2-KByte-Häppchen übertragen werden. Liest man eine E-Mail mit einem Anhang und wird eine 2-KByte-Schranke überschritten, überträgt der BlackBerry-Server die weiteren Daten automatisch. Für den Einsatz der BlackBerry-Lösung müssen jedoch im Unterschied zur Nokia-Lösung BlackBerry-fähige Endgeräte verwendet werden. Neben den Endgeräten von RIM sind für viele Smartphones BlackBerry-Clients in Entwicklung oder stehen bereits zur Verfügung.

Nokia will die E-Mail-Lösung Business Center im vierten Quartal 2005 auf den Markt bringen.



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ip (Golem.de) 14. Sep 2005

gibt es dazu einen Link? Ich habe weder in den von Nokia bereit gestellten...

_Klaus_ 13. Sep 2005

Stimmt, Push ist für eine gewisse Zielgruppe dann sicher sinnvoller und günstiger, ich...

IT-Admin 13. Sep 2005

Hm, wir testen hier zur ZEit Blackberry. Naja, ganz nett, aber telefonieren kann man...

Sam 13. Sep 2005

kann bereits gekauft werden. Distis: Allasso, NOX, Computerlinks, DNS und evtl. Westcon


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