Debian: Sicherheits-Updates nun auch für "Testing"

Testing auch weiterhin nicht für den produktiven Einsatz geeignet

Hatte Debian nach dem Erscheinen von Debian GNU/Linux 3.1 alias "Sarge" zunächst einige Probleme mit Sicherheits-Updates, die mittlerweile aber gelöst werden konnten, weitet die freie Distribution nun ihr Sicherheitsteam aus und bietet auch Sicherheits-Updates für den "Testing-Zweig" der Distribution an.

Artikel veröffentlicht am ,

Man habe im letzten Jahr ein Team zusammengestellt, Sicherheitsprobleme überwacht und beseitigt, die notwendige Infrastruktur eingerichtet und nun die letzten Puzzelsteine zusammengesetzt, um nun auch für "Testing" Sicherheits-Updates anbieten zu können, kündigte Debian-Entwickler Joey Hess Ende der vergangenen Woche an.

Stellenmarkt
  1. Testmanager*in (w/m/d)
    Landeshauptstadt München, München
  2. Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen mit dem Schwerpunkt (Satelliten-)Fernerkundung
    Umweltbundesamt, Berlin, Leipzig, Dessau-Roßlau
Detailsuche

Es soll Sicherheits-Updates für alle von Debian unterstützten Architekturen geben, auch wenn es evtl. einmal etwas länger dauern kann, bis entsprechende Updates auch wirklich für alle Architekturen bereitstehen. Dazu soll es im Einzelfall aber entsprechende Advisorys geben. Allerdings sollen Nutzer des Testing-Zweigs auch weiterhin ihre Systeme regelmäßig aus dem Testing-Repository aktualisieren, da auch hierüber Sicherheits-Updates aus Debian-Unstable einfließen können. Aber auch hierzu soll es künftig evtl. entsprechende Hinweise geben.

Eines macht Hess aber deutlich: Die Ankündigung, dass nun auch Sicherheits-Updates für "Testing" angeboten werden, bedeutet nicht, dass der Zweig für den produktiven Einsatz geeignet ist. Es gebe eine große Zahl von Sicherheitsproblemen in "Unstable" und noch mehr in "Testing". Vielmehr bedeute die Ankündigung, dass man nun in der Lage sei, Sicherheits-Updates für Testing ebenso schnell zur Verfügung zu stellen wie für "Unstable".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Für 44 Milliarden US-Dollar
Musk will Twitter nun doch übernehmen

Tesla-Chef Elon Musk ist nun doch bereit, Twitter für den ursprünglich vereinbarten Preis zu kaufen. Offenbar will er einen Prozess vermeiden.

Für 44 Milliarden US-Dollar: Musk will Twitter nun doch übernehmen
Artikel
  1. Performance Line CX Race Limited Edition: Bosch bringt E-Motor für MTB-Rennen
    Performance Line CX Race Limited Edition
    Bosch bringt E-Motor für MTB-Rennen

    Bosch hat eine Rennversion seines Fahrradmotors in Form der Performance Line CX Race Limited Edition vorgestellt.

  2. iOS 16.1: Apple rahmt die Dynamic Island ein
    iOS 16.1
    Apple rahmt die Dynamic Island ein

    Die Dynamic Island beim iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max wird bei dunklen Bildschirmhintergründen übersehen, weshalb Apple nun das Interface ändert.

  3. Monitoring von Container-Landschaften: Prometheus ist nicht alles
    Monitoring von Container-Landschaften
    Prometheus ist nicht alles

    Betreuer von Kubernetes und Co., die sich nicht ausreichend mit der Thematik beschäftigen, nehmen beim metrikbasierte Monitoring unwissentlich einige Nachteile in Kauf. Eventuell ist es notwendig, den üblichen Tool-Stack zu ergänzen.
    Von Valentin Höbel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • 3 Spiele für 49€ • Saturn Gutscheinheft • Günstig wie nie: LG OLED 48" 799€, Xbox Elite Controller 2 114,99€, AOC 28" 4K UHD 144 Hz 600,89€, Corsair RGB Midi-Tower 269,90€, Sandisk microSDXC 512GB 39€ • Bis zu 15% im eBay Restore • MindStar (PowerColor RX 6700 XT 489€) [Werbung]
    •  /