Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Debian: Sicherheits-Updates nun auch für "Testing"

Testing auch weiterhin nicht für den produktiven Einsatz geeignet. Hatte Debian nach dem Erscheinen von Debian GNU/Linux 3.1 alias "Sarge" zunächst einige Probleme mit Sicherheits-Updates, die mittlerweile aber gelöst werden konnten, weitet die freie Distribution nun ihr Sicherheitsteam aus und bietet auch Sicherheits-Updates für den "Testing-Zweig" der Distribution an.
/ Jens Ihlenfeld
4 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Man habe im letzten Jahr ein Team zusammengestellt, Sicherheitsprobleme überwacht und beseitigt, die notwendige Infrastruktur eingerichtet und nun die letzten Puzzelsteine zusammengesetzt, um nun auch für "Testing" Sicherheits-Updates anbieten zu können, kündigte Debian-Entwickler Joey Hess(öffnet im neuen Fenster) Ende der vergangenen Woche an.

Es soll Sicherheits-Updates für alle von Debian unterstützten Architekturen geben, auch wenn es evtl. einmal etwas länger dauern kann, bis entsprechende Updates auch wirklich für alle Architekturen bereitstehen. Dazu soll es im Einzelfall aber entsprechende Advisorys geben. Allerdings sollen Nutzer des Testing-Zweigs auch weiterhin ihre Systeme regelmäßig aus dem Testing-Repository aktualisieren, da auch hierüber Sicherheits-Updates aus Debian-Unstable einfließen können. Aber auch hierzu soll es künftig evtl. entsprechende Hinweise geben.

Eines macht Hess aber deutlich: Die Ankündigung, dass nun auch Sicherheits-Updates für "Testing" angeboten werden, bedeutet nicht, dass der Zweig für den produktiven Einsatz geeignet ist. Es gebe eine große Zahl von Sicherheitsproblemen in "Unstable" und noch mehr in "Testing". Vielmehr bedeute die Ankündigung, dass man nun in der Lage sei, Sicherheits-Updates für Testing ebenso schnell zur Verfügung zu stellen wie für "Unstable".


Relevante Themen