Angriff auf iPod: Sony erfindet den Walkman neu

Auch eine einfache Bedienung lag Sony am Herzen: Zur Steuerung des Walkmans gibt es auf der Gehäuseoberseite drei Haupttasten: Play/Pause, Option und Back. Um den Play/Pause-Button schmiegt sich ein "4-Wege-Knopf" als Steuerkreuz. Seitlich am Gerät angebrachte und per Daumen und Zeigefinder zu bedienende Tasten steuern die Funktionen Hold, Lautstärke und Artist Link. Ein 6-Band-Equalizer passt den Sound den individuellen Hörvorlieben an.
Das siebenzeilige OLED-Display (Organic Light-Emitting Diode) des Walkman bietet eine 128x128-Pixel-Auflösung und ist nahtlos in die Oberfläche eingelassen, fällt also erst nach dem Einschalten auf. Abgesehen von den Festplattengrößen und verschiedenen Gehäusefarben unterscheiden sich die beiden Modelle auch beim Display: Bei der 20-GByte-Variante hat es eine 2-Zoll-Diagonale, beim günstigeren 6-GByte-Modell sind es 1,5 Zoll.
Der Walkman kann Dateien im ATRAC3plus- und im MP3-Format abspielen. Leider können die Musikstücke aber nur mittels der neuen Musikverwaltungssoftware "CONNECT" per USB 2.0 auf das Gerät gespielt werden. Sony Japan hat bereits angekündigt, im Dezember 2005 eine WMA-Unterstützung per Firmware-Update nachzuliefern. Wie es der Name schon andeutet, bindet die Software auch Sonys Online-Musikladen CONNECT(öffnet im neuen Fenster) – die Analogie zu Apples iPod-Geräten mit der iTunes-Anbindung kommt da nicht von ungefähr.
Die Akkuleistung gibt Sony für beide Geräte mit bis zu 30 Stunden Musikwiedergabe im normalen Stromsparmodus an, wobei das Aufladen per Netzteil und – bei doppelter Ladezeit – per USB möglich ist.
Ausgeliefert werden die digitalen Walkmans voraussichtlich ab Mitte/Ende November 2005, wobei der NW-A3000 (20 GByte) bei 300,- und der kleinere NW-A1000 (6 GByte) bei 250,- Euro liegen werden. Als separates Zubehör angeboten werden eine Dockingstation, eine schlanke Fernbedienung, ein Docking-Lautsprechersystem und Ledertaschen zum Transport.



