Sicherheitsleck in Firefox führt Programmcode aus

Überlange URLs verursachen Buffer Overflow in Firefox

In zahlreichen Firefox-Versionen wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, worüber Angreifer Programmcode ausführen können. Überlange URLs verursachen in dem Browser einen Buffer Overflow, der Firefox zum Absturz bringt und sich dazu missbrauchen lässt, Code zu starten.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach Angaben von Security Protocols wurde der Fehler für Firefox 1.0.6 sowie die zweite Alpha-Version von Firefox 1.5 bestätigt. Der Fehler dürfte aber auch in älteren Firefox-Versionen stecken.

Der in den von Security Protocols bereitgestellten Informationen enthaltene Beweis für den Fehler bringt Firefox lediglich zum Absturz. Die Entdecker des Sicherheitslochs versichern jedoch, dass darüber auch Programmcode auf fremden Systemen ausgeführt werden kann. Die Mozilla-Entwickler sind bereits informiert, haben den Fehler bestätigt und testen bereits erste Fehlerbereinigungen. Eine Firefox-Version für Endkunden steht noch nicht bereit.

Die Firefox-Entwickler wurden erst vor zwei Tagen auf den Fehler hingewiesen. Etwas unklar ist, warum Security Protocols das Sicherheitsloch so frühzeitig veröffentlicht hat. Üblicherweise wird den Software-Herstellern mehr Zeit eingeräumt, Sicherheitslücken zu schließen, bevor man damit an die Öffentlichkeit geht.

Nachtrag vom 12. September 2005:
Das Sicherheitsleck steckt - wie zu erwarten war - auch in Mozilla und Netscape, da diese auf der gleichen Rendering-Engine wie Firefox aufsetzen. Außerdem wurde der Fehler für Firefox 1.5 Beta 1 bestätigt. Zumindest Netscape 8.0.3.3 sowie Mozilla 1.7.11 und vermutlich auch frühere Versionen weisen das Sicherheitsleck auf.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


nx-Flag 13. Sep 2005

Haben nicht moderne Prozessoren dieses NX Flag, dass verhindern soll, dass nach...

SH 11. Sep 2005

Ja klar, Software kann nie sicher sein, aber man kann einiges dafür tun. Die Offenheit...

Missingno. 11. Sep 2005

Die Länge ist nicht entscheident, sondern was man damit machen kann. ;) Da eine...

Bruto 10. Sep 2005

Nicht jeder hat die Zeit oder Lust, sich den Tag mit der Suche nach krüppligen und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /