17 Millionen Euro für den Aufbau von D-Grid
In Kassel trafen sich die Koordinatoren aus sechs Forschungsverbünden und tauschten ihre Konzepte für die Zusammenarbeit der D-Grid-Projekte auf der Grundlage einer Grid-Middleware-Intergrationsplattform aus. Sie wollen in drei Jahren die Basis für eine deutsche Grid-Infrastruktur schaffen. Beteiligt sind Wissenschaftler aus über 60 Forschungseinrichtungen.
Im Einzelnen werden konkrete Verbundprojekte gefördert, darunter das Projekt "C3-Grid", das ein transparentes Systems zur effektiven wissenschaftlichen Analyse von hochvolumigen Erdsystemmodell- und -beobachtungsdaten für die deutsche Erdsystemforschung entwickeln soll. "HEP-Grid" arbeitet an Anwendungen und Komponenten zur Datenauswertung in der Hochenergiephysik, "GAC-Grid" entwickelt einen Rahmen samt zugehörigen Standards für das kollaborative Management astronomiespezifischer Ressourcen und einer dafür geeigneten Infrastruktur.
Darüber hinaus wird das Projekt "Medi-Grid" gefördert, das eine Grid-unterstützte Verbesserung der interdisziplinären, weitgehend standortunabhängigen Zusammenarbeit in der medizinischen Forschung sowie die Realisierung exemplarischer Anwendungen zum Ziel hat. An Grid-Umgebung für ingenieurwissenschaftliche Anwendungen, Zusammenführung von Modellierungs-, Simulations- und Optimierungskompetenz arbeitet das Projekt IN-Grid.
Die für das D-Grid notwendige Infrastruktur soll von einem Integrationsprojekt entwickelt werden, das vom Forschungszentrum Karlsruhe geleitet wird.
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