SCO: Umsatz schrumpft weiter
Unix-Geschäft profitabel, Rechtsstreitigkeiten sorgen für Verluste. SCOs Umsatz ging auch im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2004/2005 im Vergleich zum Vorjahr zurück, von 11,2 auf 9,4 Millionen US-Dollar. Schuld sei der große Wettbewerbsdruck auf die Unix-Produkte und sinkende Einnahmen aus dem Lizenzgeschäft.
Hatte SCO vor einem Jahr noch einen Quartalsgewinn von 7,5 Millionen US-Dollar ausweisen können, steht jetzt ein Nettoverlust von 2,4 Millionen US-Dollar in den Büchern. Allerdings ergab sich der Gewinn im Vorjahr aus einer Einmalzahlung.
SCO-Chef Darl McBride bezeichnet das zum 31. Juli 2005 beendete Quartal als ein produktives für SCO. Das Unix-Geschäft sei erneut profitabel verlaufen. Dennoch hält SCO an seiner rechtlichen Strategie im Kampf unter anderem gegen IBM und Linux fest. Man freue sich darauf, den Fall 2007 im Gerichtssaal zu verhandeln.
Noch verfügt SCO über liquide Mittel in Höhe von 12,6 Millionen US-Dollar.