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Klare Aussicht: GNOME 2.12 erschienen

Neue Optik und viele Verbesserungen im Detail. Mit GNOME 2.12 ist ein weiteres Release des freien Desktops für Linux und Unix im Rhythmus von sechs Monaten erschienen. Mit dabei ein neues Standard-Theme namens "ClearLooks", das für ein neues Aussehen von GNOME sorgt.
/ Jens Ihlenfeld
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Verbessert wurde zudem der Dateimanager Nautilus, vor allem dessen Nutzer-Interface. Nautilus kann nun auch in der Listensicht Dateien in Verzeichnissen anzeigen. Verschiebt man Texte aus einer Applikation in ein Ordnerfenster, wird hier automatisch eine entsprechende Datei angelegt.

Die Zwischenablage behält nun dorthin kopierte Daten auch dann, wenn das entsprechende Fenster geschlossen wurde. Zudem werden in GNOME 2.12 auch vertikale Panel samt Menüs unterstützt. Unter der Haube kommt GTK+ 2.8 zum Einsatz.

Erweitert wurde auch GNOMEs Video-Player "Totem", der nun über eine Sidebar für Playlists verfügt und DVD-Menüs sowie Untertitel unterstützt. Der Mozilla-basierte Browser Epiphany wurde um einige Funktionen erweitert, die von Firefox bekannt sind, beispielsweise die Suchleiste am unteren Fensterrand. Der Groupware-Client Evolution wartet mit besserer PGP-Unterstützung auf und kann nun auch mit IMAP-Accounts umgehen.

Der Dokumenten-Betrachter "Evince" ersetzt bislang genutzte Einzelapplikationen zum Anzeigen von PDF- und PS-Dateien. Der Bildbetrachter komme nun mit ICC-Profilen zur Farbkorrektur klar.

GNOME 2.12 kann ab sofort unter gnome.org(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden. Zudem steht eine Live-CD(öffnet im neuen Fenster) mit der neuen GNOME-Version bereit.


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