Arbeiten an Suse Linux 10.0 nähern sich dem Ende. Die im Rahmen des Projekts openSUSE entstehende Linux-Distribution Suse Linux 10.0 soll Anfang Oktober 2005 in die Läden kommen. Mit der neuen Ausführung von Suse Linux wird es nur noch eine Retail-Version geben.
Die Retail-Version von Suse Linux 10.0 kommt auch weiterhin mit Installations-Support und umfangreichen Handbüchern, aber anders als bisher in nur einer Version für 59,- Euro auf den Markt. Entwickelt wurde Suse Linux 10.0 von Novells Open-Source-Projekte openSUSE, das in den vergangenen Wochen regelmäßig mit neuen Beta-Versionen aufwartete.
Mit OpenSuse will Novell seine Distribution Suse Linux zur einfachen Linux-Distribution für jedermann machen und so als Open-Source-Plattform mit der größten Verbreitung etablieren. Dazu wurde die Entwicklung der Linux-Distribution geöffnet und der Prozess der Paketerstellung dramatisch vereinfacht. Mit AutoBuild sollen Entwickler ihre Applikationen für verschiedene Plattformen und auch andere Suse-basierte Distributionen packen können.
Suse Linux 10.0 kommt unter anderem mit der aktuellen Version des Browsers Firefox, einer Vorabversion von OpenOffice.org 2.0 sowie diversen E-Mail- und Instant-Messaging-Clients. Auch die Desktop-Suchmaschine Beagle und der MP3-Player Amarok sind enthalten.
Darüber hinaus bringt Suse Linux 10.0 eine Vorschau auf die Virtualisierungstechnik Xen und Novells iFolder. Diese Funktionen sollen in künftigen Versionen der Distribution fest verankert werden.
Mit SUPER hat sich im Übrigen ein Projekt gegründet, das Leistung und Funktionsumfang der Open-Source-Version von Suse Linux 10.0 verbessern will.