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PayPal: Neues Preisschema speziell für Micro-Payments

eBay-Tochter zielt auf Rechnungsbeträge unter 2,- US-Dollar. PayPal will mit einem neuen Preisschema für kleine Zahlungsbeträge dem Verkauf digitaler Güter neue Impulse geben. Das neue Micropayment-Angebot richtet sich speziell an Kunden, die Beträge unter 2,- US-Dollar abrechnen wollen, wobei relativ geringe Sockelgebühren anfallen.
/ Jens Ihlenfeld
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So verlangt PayPal im Rahmen des neuen Preisschemas eine Gebühr von 5 Prozent zuzüglich 5 US-Cent pro Transaktion. Bei einem Betrag von 1,- US-Dollar ergibt sich somit eine Gebühr von insgesamt 10 US-Cent bzw. 10 Prozent, bei 25 US-Cent steigt der Gebührenanteil beispielsweise auf 25 Prozent. Dabei macht sich vor allem der recht geringe Sockelbetrag von 5 US-Cent pro Transaktion bemerkbar.

Beträge im Bereich von wenigen Cent lassen sich aber auch unter diesen Konditionen nicht wirtschaftlich abrechnen. Für größere Beträge rechnet sich das System ebenfalls nicht, da hier der variable Anteil von 5 Prozent im Vergleich zu anderen Angeboten von PayPal und Konkurrenten sehr hoch erscheint. Bei einem Rechnungsbetrag von 50,- US-Dollar wären Gebühren in Höhe von 2,55 US-Dollar zu bezahlen. Bei PayPals übrigen Angeboten liegt der variable Anteil zwischen 1,9 und 2,9 Prozent, zzgl. 30 Cent pro Transaktion.

Verkäufer, die PayPal nutzen, können zwischen beiden Preisschemata wählen.


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