Samsung X1: Breitbild-Notebook mit 1,7 Kilogramm

Durch den kompakten Bildschirm fällt auch die Grundfläche mit 33,2 x 26,2 Zentimetern recht klein aus. Zudem ist das Notebook mit 2,3 Zentimetern recht flach.
Für diesen Formfaktor musste Samsung einige Kompromisse eingehen. Die gewohnte Handballenauflage fehlt, da der Dual-Layer-DVD-Brenner hinter der Tastatur zum Aufklappen positioniert wurde. Die Festplattenkapazität mit 40 oder 60 GByte ist ebenfalls nur durchschnittlich, da größere 1,8-Zoll-Platten noch nicht verfügbar sind. Zudem ist nur ein Speichersteckplatz für SO-DIMMs vorhanden, der mit 256 MByte bestückt ist, weitere 256 MByte DDR-400-DRAM sitzen direkt auf dem Mainboard. Für eine Speicheraufrüstung muss der Werksriegel also weichen.
Angetrieben wird das X1 von den Ultra-Low-Voltage-Versionen des Pentium M. Die Modelle 733 (1,1 GHz) oder 753 (1,2 GHz) stehen zur Wahl. Während das Modell 753 stets das "Execute Disable Bit" zum Speicher- und Virenschutz mitbringt, ist noch nicht klar, ob Samsung auch den Pentium M 733J verbaut – das Modell ohne "J" kennt das EDB nicht.
Zur Laufzeit des Notebooks macht Samsung keine Angaben. Der serienmäßige Akku mit 38 Wattstunden scheint jedoch angesichts der Ausstattung für rund drei Stunden gut, optional ist noch ein Stromspeicher mit 77 Wattstunden zu haben – der dürfte dann aber das Gewicht über zwei Kilogramm treiben.
Das X1 soll im Oktober 2005 auf den Markt kommen und ab etwa 2.000,- Euro zu haben sein. Dabei sind, wie bei Notebooks üblich, verschiedene Konfigurationen geplant, die sich in CPU-Takt, Festplattenkapazität oder dem DVD-Laufwerk unterscheiden. Letzteres ist auch als Combo-Drive zu haben, das CDs beschreiben und DVDs nur lesen kann. [von Nico Ernst]



