Philips' erster Media-Center-PC kommt zu Weihnachten
So steckt im Inneren des ganz als HiFi-Baustein gestalteten Geräts ein Pentium 4 mit HyperThreading und 3 GHz, der von einem 945er-Chipsatz angesteuert wird. Beim Rest der Ausstattung nennt Philips nur das Nötigste: Eine 250-GByte-Festplatte, ein DVD-Brenner sowie drei Firewire- und vier USB-Buchsen sind geboten. Zudem soll der Rechner "HD ready" sein, muss also über eine DVI-Buchse mit dem Kopierschutz HDCP verfügen.
Für die Wiedergabe aller Videoformate will Philips das Bild mit seinem Verfahren "Digital Natural Motion" aufbessern, das bereits in den Highend-Fernsehern des Unternehmens zum Einsatz kommt. Es sorgt unter anderem für Kantenglättung und verhindert das besonders bei 100-Hertz-Fernsehern gefürchtete Ruckeln und Flimmern.
Gesteuert wird der Rechner über eine Funktastatur und eine ebensolche Fernbedienung. Die dürfte dem Microsoft-Standard entsprechend, denn die Windows XP Media Center Edition 2005 dient als Betriebssystem.
Digitale Fotos nimmt der Showline über einen Kartenleser für die Formate CompactFlash, SD, MMC und Memory Stick entgegen. Preis und genauer Termin für die Markteinführung stehen noch nicht fest – Philips peilt den Dezember 2005 dafür an. Da der Showline auch von Intel in seiner Pressemitteilung zur IFA erwähnt wurde, dürfte es sich auch um eines der ersten Geräte handeln, die das "VIIV"-Logo erhalten. Der von Intel geforderten Ausstattung scheint der Rechner nach den bisher von Philips angegebenen Daten zu entsprechen. [von Nico Ernst]



