Abo
  • Services:
Anzeige

Toshiba zeigt LED-Projektor für unterwegs

LEDs sollen rund 10.000 Stunden durchhalten

Auch Toshiba stellt auf der IFA 2005 in Berlin seinen ersten LED-Projektor im Miniformat vor. Anstatt einer Lampe kommen LEDs zum Einsatz, die deutlich weniger Energie benötigen, so dass der Projektor auch unterwegs bis zu 2 Stunden mit einer Akkuladung betrieben werden kann. Dabei wiegt der Projektor nur etwa 500 Gramm.

LED-Projektor
LED-Projektor
Auf eine Kühlung der Lichtquelle kann Toshibas LED-Projektor verzichten, nur das Netzteil wird durch einen kleinen Lüfter gekühlt. Die LEDs sollen zudem eine weitaus höhere Lebensdauer als Projektorlampen aufweisen. Toshiba spricht von rund 10.000 Stunden. Über einen DMD-Chip (Digital Mirror Device) wird das Bild an die Leinwand projiziert. Der DMD-Chip ist mit einer Vielzahl kleiner Spiegel bestückt, einer für jeden Bildpunkt.

Anzeige

Das Gerät misst 136 x 39 x 100 mm und wiegt ohne Akku 565 Gramm, der Akku kommt mit 250 Gramm hinzu, kann aber auch abgenommen werden. Er soll genug Energie für 2 Stunden Laufzeit bringen und bei ausgeschaltetem Projektor in 3 Stunden aufgeladen sein. Das Gerät soll innerhalb von nur 2 Sekunden startbereit sein, Wartezeiten, wie sie bei herkömmlichen Geräten durch das Vorglühen der Lampe entstehen, gibt es demnach nicht.

LED-Projektor
LED-Projektor
Zum Einsatz kommt ein Panel, das mit drei verschiedenfarbigen Leuchtdioden bestückt ist; auf ein Farbrad, wie es bei klassischen DLP-Projektoren benötigt wird, kann so verzichtet werden. Dennoch kann der LED-Projektor einen wesentlich größeren Farbraum darstellen als herkömmliche Projektoren, wodurch die Farben laut Toshiba realistischer wirken sollen.

Daten lassen sich über einen Video-Eingang, per VGA-Kabel oder USB einspeisen, wobei der Projektor aus den auf einem USB-Stick gespeicherten Bildern automatisch eine Diashow erzeugen kann. Geliefert wird das Gerät zudem mit einer kleinen Leinwand, die für den Transport Platz sparend zusammengeklappt werden kann und so in der ebenfalls mitgelieferten Tasche verschwindet.

Die Helligkeit des projizierten Bildes gibt Toshiba mit 300 Lux an, das Kontrastverhältnis soll 1.500:1 erreichen. Die Auflösung soll 800 x 600 Pixel betragen. Im abgedunkelten Demonstrationsraum auf der IFA 2005 ergab sich damit ein akzeptables Bild mit einer Diagonale von etwa 80 cm, aber auch Bilder mit einer Diagonale von 1 Meter sollen sich bei vernünftiger Qualität darstellen lassen. Im Vergleich zu herkömmlichen Projektoren punktet der LED-Projektor durch seine geringe Größe und sein geringes Gewicht. Im stationären Einsatz haben aber die herkömmlichen Geräte noch die Nase vorn.

Ab Ende 2005 soll der LED-Projektor für 999,- Euro zu haben sein.


eye home zur Startseite
Martin12356 21. Feb 2007

Die LED-s haben nichts mit der Farbwiedergabe zu tun, sie dienen nur als Lichtquelle!

Jens1000 13. Sep 2005

Lux = Lumen / m²

adba 05. Sep 2005

Ja genau! Die können dann richtig strom saugen! Das ist ja die eigentliche Entwicklung...

Krille 05. Sep 2005

Naja total cool! Man muss ihn ja nicht als Beamer sehen, sondern sagen wir mal als...

djnews24 05. Sep 2005

oder vielleicht doch warten auf einen mit höherer Auflösung?!



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Plochingen
  2. Salzgitter Mannesmann Handel GmbH, Düsseldorf
  3. Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Oberursel
  4. Basler AG, Ahrensburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 42,49€
  2. 17,99€
  3. 8,49€

Folgen Sie uns
       


  1. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  2. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  3. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  4. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  5. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  6. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen

  7. NH-L9a-AM4 und NH-L12S

    Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

  8. Wegen Lieferproblemen

    Spekulationen über Aus für Opels Elektroauto Ampera-E

  9. Minix

    Fehler in Intel ME ermöglicht Codeausführung

  10. Oracle

    Java SE 9 und Java EE 8 gehen live



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

  1. Re: Blackberry lernt das mit den Umlauten leider...

    M1_L2 | 11:38

  2. Beamten-Taugenichtse (kwt)

    logged_in | 11:34

  3. Schon witzig

    Solarix | 11:34

  4. Re: Und bei DSL?

    bombinho | 11:32

  5. Endlich remove für Streams

    Chew | 11:32


  1. 11:03

  2. 09:03

  3. 17:43

  4. 17:25

  5. 16:55

  6. 16:39

  7. 16:12

  8. 15:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel