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Interview: Schönheit und Magie für KDE

Golem.de: Der Kubus-Effekt in Deiner Demonstration war ziemlich von MacOS X inspiriert. Werden wir zukünftig mehr MacOS-X-Effekte in KDE sehen?

Rusin: Erstmal möchte ich klarmachen, dass der Effekt selber von David Reveman stammt, ich verdiene für diesen großartigen Effekt keine Anerkennung. Aber um auf die eigentliche Frage zurückzukommen: hoffentlich nicht.
Wie ich bereits in meinem Vortrag betont habe: gutaussehende Effekte zu programmieren ist relativ einfach, aber wirklich benutzbare und gutaussehende Spezialeffekte zu erstellen ist extrem schwierig. Was Desktop-Effekte angeht, so ist der Pfad zwischen "cool" und "irritierend" sehr schmal. Eine unserer größten Herausforderungen im Plasma-Projekt wird es sein, eine Balance zwischen beidem zu finden.
Wir werden nicht die Besten sein, wenn wir nur von anderen abgucken. Entweder sind wir innovativ oder wir sterben. "Plasma" ist unsere Antwort. Zum ersten Mal gehen wir da richtig organisiert heran. Zum ersten Mal in der KDE-Geschichte arbeiten Künstler, Entwickler und Usability-Experten direkt zusammen. Alle diese Gruppen arbeiten gleichzeitig, deswegen werden gutes Aussehen und Usability nicht nachgeschoben, wie das sonst in Open-Source-Projekten oft der Fall ist. Vielmehr sind sie Kernkomponenten unseres Entwicklungsmodells.

Kubus-Effekt von David Reveman
Kubus-Effekt von David Reveman

Golem.de: Doch zuvor muss der X-Server der Benutzer entsprechend vorbereitet sein. Wann werden wir die Ergebnisse Deiner Arbeit in X.org sehen können?

Rusin: Die neue XRender-Implementation und Exa sind bereits in X.org integriert. Der nächste Schritt besteht darin, Xgl nach X.org zu verschieben, denn aktuell basiert es auf KDrive. Dann will ich Xegl vollenden. Die letzten zwei Dinge werden geschehen, sobald X.org 7.0 freigegeben wird.

Golem.de: Seit dem letzten Major-Release von X11 ist eine lange Zeit vergangen. Was wird auf dem anstehenden X.org-7.0-Release so revolutionär sein?

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Rusin: Die Tatsache, dass es erstmals modular ist, macht es so besonders. Zum ersten Mal werden die Treiber nicht direkt mit dem Server und den Bibliotheken ausgeliefert, sondern parallel freigegeben. Das ist schon etwas Besonderes, das wissen vor allem die, die auf ein neues X.org-Release gewartet haben, nur um neue Treiber zu bekommen.

 Interview: Schönheit und Magie für KDEInterview: Schönheit und Magie für KDE 

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Zyklon 27. Feb 2007

Ich auch ... ahahaaha

drfish 07. Feb 2006

Guggstu hier: http://gnomesupport.org/forums/viewtopic.php?t=8175&sid...

Jens von der Heydt 07. Sep 2005

All diese Probleme (bis auf Kicker) liegen einzig allein am Grafiktreiber. Was kann X...

Jens von der Heydt 07. Sep 2005

Sag mal, hast Du meinen Beitrag eigentlich gelesen? Ich habe doch geschrieben, dass...

Hello_World 06. Sep 2005

Schon der Norton Commander konnte doch unter seine "Fenster" diese geilen Schatten...



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