Interview: Schönheit und Magie für KDE
Golem.de: Exa hat hier auf der Konferenz die Runde gemacht - kannst Du ein wenig darauf eingehen?
Rusin: Exa ist eine sehr einfache Beschleunigungsarchitektur basierend auf KAA, welches im X-Server "KDrive" existiert. KDrive ist Keith Packards Implementierung eines modernen, modularisierten X-Servers. Im Gegensatz zur alten XAA-Architektur wurde Exa entwickelt, um XRender zu beschleunigen. Sein Zweck ist es, klein, einfach und flexibel zu sein und den X-Entwicklern endlich einige nette Effekte zu ermöglichen.
Golem.de: Worin liegt der Unterschied zwischen dem alten Weg der Grafikbeschleuningung und Exa?
Rusin: XRender ist eine neuere Rendering-Methode, die verschiedene Grafik-Grundfunktionen verwendet, um Objekte auf den Bildschirm zu zeichnen, vor allem wenn man es mit der alten Methode vergleicht, die nicht auf X-Render zurückgreift. XAA beschleunigt die alten Grundfunktionen, aber Exa kommt eben auch mit den neuen zurecht, insofern stellt es eine Verbesserung für aktuelle Toolkits wie Qt dar, die bereits auf XRender basieren.
Golem.de: Wird jederman automatisch von Exa profitieren können?
Rusin: Falls die Treiber, die sie verwenden, Exa implementieren, ja. Wir haben bereits die meisten Treiber [für X.org 7.0] angepasst.
Golem.de: Du hast beeindruckende Effekte mit dem OpenGL-basierten Xgl gezeigt, denkst Du, dass trotz Exa die Zukunft Xgl gehört?
Rusin: Oh ja, Xgl ist die Zukunft! Es ist unsere langfristige Lösung. Der einzige Grund, warum ich Xegl bisher nicht fertig stellen konnte, ist, dass ich eine Menge zu tun habe. Mit Technologien wie OpenVG und anderen Erweiterungen ist OpenGL auch eine attraktive Lösung für all unsere 2D-Probleme.
Golem.de: Kannst Du den Unterschied zwischen Xgl und Xegl erläutern?
Rusin: Xegl ist ein echter, eigenständiger Server. Xgl hingegen benötigt einen herkömmlichen X-Server, um zu starten, unter anderem weil er die Modline-Einstellungen in das Eingabe-Handling nicht selbstständig abwickeln kann. Beide Projekte verwenden denselben Code für die eigentliche Hardwarebeschleunigung, aber Xgl ist auf Grund seiner Einschränkungen eher als ein Test dafür zu sehen, was mit Xegl in Sachen OpenGL-Beschleunigung möglich sein wird.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed
| Interview: Schönheit und Magie für KDE | Interview: Schönheit und Magie für KDE |






Ich auch ... ahahaaha
Guggstu hier: http://gnomesupport.org/forums/viewtopic.php?t=8175&sid...
All diese Probleme (bis auf Kicker) liegen einzig allein am Grafiktreiber. Was kann X...
Sag mal, hast Du meinen Beitrag eigentlich gelesen? Ich habe doch geschrieben, dass...