SED, besser als Plasma-TV und LCD?
Toshiba zeigt SED-Prototyp auf der IFA
Zusammen mit Canon gründete Toshiba im September 2004 ein Joint Venture, um so genannte "Surface-Conduction Electron-Emitter Displays" (SEDs) zu fertigen. Auf der IFA 2005 war SED hinter verschlossenen Türen in Form eines Prototypen zu sehen und konnte auf den ersten Blick im Vergleich zu Plasma- und LCD-Geräten durchaus begeistern. Die Technik für große Displays verspricht hohe Bildqualität und schnellen Bildaufbau.
Wie bei herkömmlichen Kathodenstrahlröhren kollidieren auch bei SED-Panels Elektronen mit einem leuchtmittelbeschichteten Bildschirm. Anders als bei Kathodenstrahlröhren werden die Elektronen aber nicht von einer zentralen Quelle abgegeben und der entsprechende Elektronenstrahl abgelenkt. Vielmehr sind die Elektronen-Emitter bei SEDs in gleicher Zahl vertreten wie es Pixel auf dem Bildschirm gibt.

SED-Display
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In einer Demonstration, in der SED gegen Plasma-Bildschirme und LCDs der Oberklasse antrat, hinterließ der 36-Zoll-SED-Prototyp einen recht überzeugenden Eindruck, zumal Toshiba bei der Elektronik noch auf für LCDs ausgelegte Chips zurückgreifen musste. Während im direkten Vergleich beim LCD vor allem die notwendige Hintergrundbeleuchtung auffällt, kann sich SED gegenüber Plasma vor allem durch bessere Farbtreue und hohen Farbkontrast behaupten. Gerade bei schnellen Bewegungen oder Lauftexten machte sich die geringe Reaktionszeit von SED bemerkbar, die bei etwa einer Millisenkunde liegt.
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SED-Fernseher wurden ja mehrmals verschoben jetzt steigt auch noch Toshiba aus ob das...
Eben !! Vorwärts immer, Rückwärts nimmer !!!!
SED ist die Zukunft! Ich würde derzeit keinen LCD kaufen! Wartet lieber auf SED, hat viel...
------------------------------------------------------- Sag ich ja... Gut. Nein will...