Lizenzveränderung bei OpenOffice.org
Für OpenOffice.org bedeutet dies, dass die freie Office-Suite künftig ausschließlich unter der GNU Lesser General Public License (LGPL) veröffentlicht wird. Für die Mehrheit der Lizenznehmer bedeutet dies aber keine Änderung, da die meisten bisher auf die LGPL zurückgegriffen haben.
Wegfallen wird lediglich die Möglichkeit für Entwickler von Modifikationen, ihre Änderungen geheimzuhalten, was unter der SISSL bisher möglich war. Änderungen für die Nutzer ergeben sich daraus nicht.
Die vor allem für Software-Bibliotheken geschaffene LGPL ist von ihren Anlagen her der GPL zwar ähnlich, erlaubt es aber auch, proprietäre Programme gegen LGPL-Code zu linken. Insofern bietet sie Entwicklern von Add-Ons bzw. Plug-Ins mehr Möglichkeiten, proprietäre Erweiterungen anzubieten.
Mit der Abkehr von der SISSL nimmt Sun derweil eine seiner Open-Source-Lizenzen zurück, das Unternehmen setzte in der Vergangenheit aber verstärkt auf die für OpenSolaris geschaffene "Common Development and Distribution License" (CDDL).
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