Akkubetriebener LED-Projektor mit SVGA von Samsung
Auflösung von 800 x 600 Pixeln, aber nur 25 ANSI-Lumen. Samsung zeigt auf der IFA 2005 in Berlin einen LED-Projektor, der sogar mit Akkus betrieben werden kann. Der Pocket Imager ist ungefähr milchkartongroß und bietet eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln.
Bei der Aufführung auf der IFA wurde der Projektor, der es auf eine Helligkeit von nur 25 ANSI-Lumen bringt, in einem abgedunkelten Raum gezeigt – zu Recht, denn besonders hell ist die Darstellung nicht. Das Kontrastverhältnis hingegen soll bei über 1.000:1 liegen. Mit dem Akku ist eine Betriebszeit von rund 2,5 Stunden realisierbar, wobei natürlich auch ein Netzteil vorhanden ist.
Der mit 650 Gramm wirklich als mobil einstufbare LED-Projektor benötigt im Betrieb weniger als 18 Watt und ist neben einem VGA-Anschluss zudem mit einem Videoeingang ausgerüstet. Unschlagbar ist die "Lampenlebenszeit" von mehr als 10.000 Stunden.
Die Optik erlaubt eine Projektionsdistanz von 0,4 bis zu 3 Metern, wobei die Scharfstellung manuell über ein Rädelrad erledigt wird. Lens-Shift ist nach Angaben von Samsung eingebaut. Die Bildgrößen rangieren zwischen 30,48 cm und 178 cm. Den Haupteinsatzbereich sieht Samsung bei dem unter 30 db(A) lauten Gerät denn auch vornehmlich im Geschäftsbereich oder als Heimkino-Projektor für kleine Räume.
Im Gespräch mit Golem.de wurde ein Preis von unter 1.000,- Euro avisiert. Zur Markteinführung hieß es: November 2005. Mitsubishi hatte im Juli 2005 bereits einen LED-Projektor vorgestellt, wobei das äußere Erscheinungsbild und die technischen Daten vermuten lassen, dass es sich dabei um das gleiche Gerät handelt.