Intel: AMD will mit Klage die Preise erhöhen

AMD versuche nur, Intel die Schuld an den eigenen Fehlern zu geben

Intel hat AMDs Vorwürfe, Intel missbrauche seine Marktstellung, um Unternehmen weltweit mit illegalen Anreizen davon abzuhalten, Chips von AMD zu kaufen, nun auch formell zurückgewiesen und damit auf die Klage von AMD reagiert. Bereits in einer ersten Stellungnahme hatte Intel-CEO Paul Otellini AMDs Anschuldigungen widersprochen.

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Die eigenen Geschäftspraktiken seien fair und im Rahmen der Gesetze, so Intel auch in seiner Klageerwiderung bei Gericht. AMDs Anschuldigungen seien faktisch falsch und widersprüchlich. AMD schade den Verbrauchen mit seinem Versuch, Intel an Preissenkungen zu hindern, statt ihnen zu helfen, wie AMD behauptet.

AMD sei für seine eigene Position im Markt selbst verantwortlich, versuche mit der Klage aber, Intel die Schuld für die eigenen Fehler zuzuschieben, so Intel-Justiziar Bruce Sewell. In der Halbleiterindustrie seien vor allem drei Faktoren von entscheidender Bedeutung: Produktion, Produkt und Preis. Aber genau hier habe AMD Fehler gemacht. Nun versuche AMD unter dem Vorwand für mehr Wettbewerb einzutreten, sich selbst vor Wettbewerb zu schützen. AMD wolle Preissenkungen durch Intel verhindern, um die eigenen Prozessoren teurer verkaufen zu können, so Intel.

AMD wirft dem Chip-Riesen vor, Unternehmen weltweit mit illegalen Anreizen davon abgehalten zu haben, Chips von AMD zu kaufen. Damit habe Intel sein Monopol im Markt für x86-Prozessoren in illegaler Art und Weise behauptet.

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