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PhysX: Weiterer Hersteller plant Physik-Steckkarten

Physikbeschleuniger mit 128 MByte eigenem Speich für den PCI-Bus. Ab Ende 2005 werden die ersten PhysX-Steckkarten verfügbar sein und sollen dann in Verbindung mit Spielen für deutlich aufwendigere Physik-Simulation, mehr Interaktivität und letztendlich natürlicher wirkende 3D-Welten sorgen. Bisher ist nur bekannt, dass ASUS Steckkarten liefern wird und Dell Mainboards mit PhysX-Chips in Planung hat, nun verkündete Ageia einen weiteren Partner.
/ Christian Klaß
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Neben ASUS wird auch der in Europa weniger bekannte US-Grafikkartenhersteller BFG Technologies PhysX-Steckkarten anbieten, sowohl in den USA und Kanada als auch Europa. Die für den PCI-Steckplatz gedachten BFG-Steckkarten werden neben dem in 130-nm-Prozesstechnik gefertigen, aus 125 Millionen Transistoren bestehenden PhysX-Chip auch 128 MByte GDDR3-Speicher beherbergen. Der großzügig bemessene Speicher hält den aktuellen Zustand der virtuellen Welt bereit. Voraussichtlich 2006 sollen auch PCI-Express-4X-Karten erscheinen, aktuelle Entwickler-Boards verfügen sowohl über eine PCI- als auch eine PCI-Express-Schnittstelle.

Weder Ageia noch BFG haben bisher ihre PhysX-Produkte benannt oder im Detail vorgestellt. Bekannt ist nur, dass sie Ende 2005 erscheinen sollen – passend zur Auslieferung erster davon profitierender Spiele, die dafür auf Ageias nun ebenfalls PhysX (vormals NovodeX) genannte Software-Physik-Engine PhysX setzen müssen -, hier tröpfeln immer mal wieder neue Ankündigungen herein. Diese kann sowohl von Dual-Core-CPUs als auch von den PhysX-Karten profitieren, sofern vorhanden. Erst vor wenigen Tagen gesellten sich der gerade erschienene Netzwerkshooter Bet on Soldier und das noch in Entwicklung befindliche Online-Rollenspiel Warhammer zu den PhysX-Titeln.

Die Preise für die Steckkarten werden, wie es Ageia Ende Mai 2005 angab , bei etwa 250,- bis 300,- US-Dollar liegen.


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