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Nikon bringt Digitalkameras mit eingebautem WLAN

Coolpix P1 und P2 mit 8 bzw. 5,1 Megapixeln. Die Coolpix P1 und die P2 sind Nikons erste digitale Kompaktkameras mit integriertem WLAN-Modul nach IEEE802.11b/g zur drahtlosen Übertragung der Bilder auf einen entsprechend ausgerüsteten Rechner oder Drucker. Während die P1 eine Auflösung von 8 Megapixeln aufweist, kommt die P2 auf 5,1 Megapixel. Beide Kameras verfügen über ein 3,5fach-Zoom mit einer Brennweite von 36 bis 126 mm (35 mm Äquivalent) sowie Anfangsblendenöffnungen von F 2,7 bis F5,2.
/ Jens Ihlenfeld
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An beiden Kameras sitzt ein 2,5-Zoll-LCD mit einer Auflösung von 110.000 Pixeln. Die Geräte sind mit einer Programmautomatik ausgestattet und verfügen darüber hinaus über eine Zeitvorwahl. Eine Blendenvorwahl ist nicht vorhanden.

Angaben zu den einstellbaren ISO-Werten, den Verschlusszeiten sowie den Autofokus-Optionen und der Belichtungsmessung machte Nikon bislang leider nicht. Die Bildverbesserungsmethoden, die bei Nikon D-Lighting heißen, kompensieren auf Tastendruck beispielsweise eine partielle Unterbelichtung im Bild und versuchen, eine ausgewogene Bildhelligkeit herzustellen. Dazu kommt eine Rote-Augen-Korrektur sowie beim Motivprogramm "Porträt" ein Gesichtserkennungsprogramm, das automatisch auf das Gesicht und nicht etwa den Hintergrund scharf stellen soll.

Beide Geräte können Videosequenzen in VGA-Größe (640 x 480 Pixel) mit Ton bei 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Neben der Farbaufnahme stehen drei weitere Film-Modi zur Auswahl: Zeitraffer, Sepia und Schwarz-Weiß. Ein digitaler Bildstabilisator soll Verwackler kompensieren. Mit einer Akkuladung kann die P1 nach der CIPA-Testmethode 180 Bilder schießen, die P2 kommt auf 200 Stück.

Neben dem WLAN-Modul ist ein USB-2.0-Anschluss vorhanden und auch eine Buchse für den Fernsehanschluss ist eingebaut. Die Kameras speichern auf SD-Karten und sind mit 32 MByte internem Speicher (P1) bzw. 16 MByte bei der P2 ausgestattet.

Die Blitzgeräte beider Kameras sollen eine Reichweite von 3,8 Metern im Weitwinkel und 2 Metern im Telebereich aufweisen. Serienaufnahmen sollen mit 2,5 Bildern in der Sekunde möglich sein.

Die Kameras werden samt Akku, Akkuladegerät und einem WLAN-Einrichtungsassistenten ausgeliefert. Mit dem optionalen WLAN-Druckeradapter können die Bilder kabellos zu einem Drucker übertragen und ausgedruckt werden. Ob man mit den Kameras per WLAN einfach auf einen FTP-Server speichern kann, ist derzeit nicht geklärt – Nikon liefert eine Software mit, die mit den WLAN-Modul der Kameras kommuniziert, um die Bilder auf dem Rechner abzulegen.

Die Kameras messen 91 x 60 x 39 mm und bringen ohne Akku und Speicherkarte ein Gewicht von 170 Gramm auf die Waage. Die Nikon Coolpix P1 soll 449,- Euro kosten, während für die P2 349,- Euro verlangt werden.


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