Nikon bringt Digitalkameras mit eingebautem WLAN
Angaben zu den einstellbaren ISO-Werten, den Verschlusszeiten sowie den Autofokus-Optionen und der Belichtungsmessung machte Nikon bislang leider nicht. Die Bildverbesserungsmethoden, die bei Nikon D-Lighting heißen, kompensieren auf Tastendruck beispielsweise eine partielle Unterbelichtung im Bild und versuchen, eine ausgewogene Bildhelligkeit herzustellen. Dazu kommt eine Rote-Augen-Korrektur sowie beim Motivprogramm "Porträt" ein Gesichtserkennungsprogramm, das automatisch auf das Gesicht und nicht etwa den Hintergrund scharf stellen soll.
Beide Geräte können Videosequenzen in VGA-Größe (640 x 480 Pixel) mit Ton bei 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Neben der Farbaufnahme stehen drei weitere Film-Modi zur Auswahl: Zeitraffer, Sepia und Schwarz-Weiß. Ein digitaler Bildstabilisator soll Verwackler kompensieren. Mit einer Akkuladung kann die P1 nach der CIPA-Testmethode 180 Bilder schießen, die P2 kommt auf 200 Stück.
Die Kameras werden samt Akku, Akkuladegerät und einem WLAN-Einrichtungsassistenten ausgeliefert. Mit dem optionalen WLAN-Druckeradapter können die Bilder kabellos zu einem Drucker übertragen und ausgedruckt werden. Ob man mit den Kameras per WLAN einfach auf einen FTP-Server speichern kann, ist derzeit nicht geklärt – Nikon liefert eine Software mit, die mit den WLAN-Modul der Kameras kommuniziert, um die Bilder auf dem Rechner abzulegen.
Die Kameras messen 91 x 60 x 39 mm und bringen ohne Akku und Speicherkarte ein Gewicht von 170 Gramm auf die Waage. Die Nikon Coolpix P1 soll 449,- Euro kosten, während für die P2 349,- Euro verlangt werden.
- Anzeige Hier geht es zur AVM Fritzbox 7590 AX bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.


