Intel plant Sicherheitsfunktionen mit Vanderpool

Virtualisierung von Gerätetreibern für limitierten Zugriff

Auf dem in der vergangenen Woche in San Francisco abgehaltenen IDF war Intels bisher als "Vanderpool" bekannte Virtualisierungstechnologie zentrales Thema. Es eignet sich nicht nur für Server oder Wohnzimmer-PCs, sondern kann auch Office-Rechnern etwa bei Wurmbefall helfen.

Artikel veröffentlicht am ,

Bereits in seiner Eröffnungsrede hatte Intel-CEO Paul Otellini mit einer kleinen Demonstration mit Hilfe von IBM/Lenovo für offene Münder gesorgt. Dem Rechner war per E-Mail ein Wurm untergeschoben worden und er begann für einige Momente, den Schädling wüst zu verbreiten - dann zeigte der Netzwerkmonitor des gemanagten Switches keine Pakete der befallenen Maschine mehr an.

Auf dem infizierten System erschien nur die Meldung, der Rechner sei temporär vom Netz genommen worden. Der Benutzer solle warten, bis seine IT-Abteilung das Problem behoben hat. Wie das geht, hatte Intel bereits mit dem inzwischen lieferbaren AMT gezeigt.

Wie sich aber der Rechner selbst vom Netz nahm, erklärte Otellini nur mit dem Verweis auf eine zweite Partition des Rechners, die per VT realisiert wurde. Mit diesem Kürzel bezeichnet Intel jetzt die "Virtualisierungstechnologie", die bisher als "Vanderpool" bekannt war. Auf dem infizierten Rechner waren beim Blick in den Taskmanager keinerlei Firewall- oder Antivirenprogramme zu finden.

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Intel plant Sicherheitsfunktionen mit Vanderpool 
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R2 13. Sep 2005

Naja, ist halt mal wieder rumdoktern an den Symptomen anstatt die Ursache zu beseitigen...

Nico Ernst 02. Sep 2005

Sehr schön erklärt! In der Meldung steht ja auch, dass in diesem Beispiel (und nur da...

Eiram 01. Sep 2005

Ich stell mir das jetzt mal für den typischen Heimanwender vor, der seinen Rechner nur...



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