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Linux 2.6.13 mit Suspend auf SMP-Maschinen

Neue Kernel-Version mit neuen Treibern und umfangreichen Verbesserungen

Der Linux-Kernel 2.6.13 beherrscht neben "Suspend" auf Mehrprozessormaschinen nun auch die Konfiguration von PCI-Geräten, die vom BIOS nicht eingeschaltet wurden und enthält zudem zahlreiche Verbesserungen und Fehlerbereinigungen.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Umfang der Patches, die über die vergangenen zwei Monate eingesammelt wurden, ist so groß, dass das umfangreiche ChangeLog alleine 2,3 MByte umfasst. Der Patch ist mit 28 MByte noch größer als die Veränderungen an 2.6.12 (24 MByte). Die sichtbarste Änderung ist der veränderte PCI-Code, der nun auch unter x86-Systemen vom BIOS nicht aktivierte Geräte hinter so genannten PCI-Bridges aktivieren und konfigurieren kann.

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Durch den von Andrew Morten gepflegten -mm-Zweig, der zur Entwicklung und Filterung neuer Funktionen dient, gelangen auch große, neue Funktionsblöcke wie die inotify-Unterstützung oder Voluntary-Kernel-Preemption in die stabile Linux-Serie. Bei inotify können Programme noch effizienter Dateiänderungen überwachen, was für Desktop-Suchen wie Beagle wichtig ist.

Kernel Preemption soll kürzere Antwortzeiten des Kernels erreichen, indem Funktionen im Kernel auch zu Gunsten anderer Prozesse unterbrochen werden können - etwa bei Multimedia-Programmen, die zeitnah Video und Ton synchronisieren müssen. Preemption kann aber auch allgemein die Interaktivität des Systems erhöhen.

Schon seit einiger Zeit im Umlauf war "kexec". Es ermöglicht, unter anderem einen neuen Linux-Kernel direkt, ohne Umweg über das BIOS, zu booten. Dies ist nicht nur hilfreich, um die Ausfallzeit bei einem Kernel Update zu minimieren, sondern kann auch im Zusammenhang mit "kdump" verwendet werden, um Daten eines abgestürzten Systems zur späteren Analyse zu sammeln.

So ziemlich jedes der Kernel-Subsysteme hat Updates erfahren, die meisten Änderungen finden sich in den Bereichen ACPI, SATA und ALSA - viele Treiber wurden ebenfalls mit neuen Chip-IDs ausgestattet, um aktuelle Hardware zu erkennen. Aufgenommen wurde auch die Wireless Extensions in Version 18, die als hauptsächliche Neuerung Unterstützung für WPA und WPA2 enthält.

Auf SMP-Systemen funktionieren sollen jetzt auch Software-Suspend, Suspend-to-RAM mit ACPI sowie die CPU-Stromsparmodi "C2" und "C3".

Kuriosität am Rande: Die unter x86 noch am Beginn vor 2.6 von 100 Hz auf 1.000 Hz erhöhte Konstante, mit der Linux zwischen Prozessen umschaltet, wurde nun wieder auf 250 gesenkt. Offensichtlich ist man der Meinung, dass der Overhead durch Cache-Invalidierung und Timer-Interrupts für viele Systeme zu hoch ist. Der Wert ist jetzt aber in der Konfiguration veränderbar.

Linux 2.6.13 steht als Patch samt ChangeLog zum Download bereit. [von René Rebe]



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Anonymer Nutzer 01. Sep 2005

Weiß jemand wie ich die auf der SMP Maschine aktivieren kann?

ergänzung 30. Aug 2005

..und das neue Windows-Design aktiviert haben. BTW: Die einzigen... (nicht einzigsten)

mick 30. Aug 2005

Auch der Windowmanger (USER) ist seit NT4 im Kernelspace. http://www.microsoft.com...

Schugy 29. Aug 2005

So'n paar Hobbybastler hatten es immerhin geschafft, dass es z.B. Final Scratch für Linux...


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