Abo
  • Services:
Anzeige

E-Mails im Weltall - Kommt E-Mail-Flut auf Außerirdische zu?

Yahoo versendet E-Mails europäischer Nutzer ins Weltall

Yahoo will Mitte September 2005 zahlreichen Internetnutzern aus Europa die Gelegenheit geben, eine E-Mail in den Weltraum zu schicken. Neben Texten können über das Projekt "Mails to Space" auch Fotos ins Weltall befördert werden. Damit macht sich Yahoo die Faszination der Kontaktaufnahme mit außerirdischem Leben zunutze und will diese befördern.

Für das Projekt "Mails to Space" sammelt Yahoo E-Mails beliebiger Nutzer aus Europa und will diese gesammelt am 12. September 2005 ins Weltall befördern. Dazu müssen die Weltraum-Botschaften bis zum 6. September 2005 an die Adresse weltraummail@yahoo.de geschickt werden. Die entsprechende E-Mail darf Anhänge bis zu einer Größe von 1 MByte umfassen, so dass darüber neben Textbotschaften auch Fotos an Außerirdische versendet werden können.

Anzeige

Die gesammelten Botschaften werden am 12. September 2005 über die Parabolantenne des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Weilheim ins Weltall geschickt. Dazu wird das Signal mit rund 150 Millionen Watt stark gebündelt zum Sonnensystem "61 Cygni B" im Sternbild "Schwan" gesendet. Es wird angenommen, dass der Stern von mindestens einem planetaren Objekt begleitet wird.

"Die eigenen Bilder ins All zu senden - das hat etwas tief Bewegendes. Das Yahoo-Projekt ist die Umkehr von SETI: Das Team des 'Search for Extra-Terrestrial Intelligence' empfängt Signale und entschlüsselt sie. Wenn es da draußen ein Äquivalent zu SETI gibt, könnte das Yahoo-Signal möglicherweise empfangen und dekodiert werden", begeistert sich der Mathematiker Vinton Gray Cerf, der als "Vater des Internets" gilt. Derzeit arbeitet Cerf am InterPlanetary Network (IPN), einem zukünftigen Standard für die Kommunikation zwischen Planeten. Cerf führt weiter aus: "Wir wissen zwar nicht, ob es Leben im Weltall gibt, aber es macht auf jeden Fall Spaß, sich vorzustellen, dass ein Außerirdischer die eigene Botschaft bekommt."

"Außerirdisches Leben könnte sich sogar schon auf unserem Nachbarplaneten entwickelt haben. Vor knapp vier Milliarden Jahren herrschten auf dem Mars ganz ähnliche Bedingungen wie auf der Erde", erklärt Prof. Dr. med. Rupert Gerzer, Direktor des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln.

Nach einer sehr vorsichtigen Schätzung des Raumfahrtmediziners würde es im Universum selbst dann vor Leben nur so wimmeln, wenn nur jeder millionste Stern erdähnliche Planeten hätte und wiederum nur auf jedem millionsten dieser Planeten Leben entstanden wäre. "Dass sich bei dieser Vielzahl belebter Planeten im Weltall intelligentes Leben entwickelt haben könnte, ist durchaus wahrscheinlich. Wegen der Riesenentfernungen ist es aber nicht zu erwarten, dass wir jemals persönlich damit in Berührung kommen können", so Gerzer weiter.

Nicht ganz uneigennützig bietet Yahoo Nutzern von FotoMail die Möglichkeit, über den kostenlosen Dienst in eine Weltraumnachricht bis zu 300 Fotos einzubinden und diese ins Weltall zu befördern.


eye home zur Startseite
RainerBendig 31. Okt 2005

stell dir vor die regen sich über den ganzen viagra spam auf und kommen dann mit ihren...

Kid Rob 06. Sep 2005

Wer sagt, das sie es nicht entschlüsseln können? Wer sagt, das sie keine...

knock 01. Sep 2005

Also mein Anhang hat nur 33kb. Issn Wurm.

antichrist 30. Aug 2005

Glaubst du den müll ernsthaft? Woher soll der so komplexe gott dann kommen? Wie is der...

alien 30. Aug 2005

Könnte daran liegen das wenn es aliens gibt, und die dann noch antworten, das Signal...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Ratbacher GmbH, Stuttgart
  2. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  3. Medion AG, Essen
  4. Daimler AG, Immendingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 184,90€ + 3,99€ Versand
  2. 699,90€ + 3,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Apple

    iOS 10.3 in finaler Version erschienen

  2. Videoüberwachung

    Erster Feldversuch mit Gesichtserkennung geplant

  3. Optane Memory

    Intel lässt den Festplatten-Beschleuniger wieder aufleben

  4. Cryptowars

    "Kein geheimer Ort für Terroristen"

  5. Trello

    Atlassian setzt alles auf eine Karte

  6. Endless Runway

    Der Flughafen wird rund

  7. Square Enix

    Gladiolus startet ohne die anderen Jungs in Final Fantasy 15

  8. All Walls Must Fall

    Strategie und Zeitreisen in Berlin

  9. Breitbandmessung

    Nutzer erhalten meist nicht versprochene Datenrate

  10. Azure Service Fabric

    Microsoft legt wichtige Cloud-Werkzeuge offen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Forensik Challenge: Lust auf eine Cyber-Stelle beim BND? Golem.de hilft!
Forensik Challenge
Lust auf eine Cyber-Stelle beim BND? Golem.de hilft!
  1. Reporter ohne Grenzen Verfassungsklage gegen BND-Überwachung eingereicht
  2. Selektorenaffäre BND soll ausländische Journalisten ausspioniert haben
  3. Ex-Verfassungsgerichtspräsident Papier Die Politik stellt sich beim BND-Gesetz taub

Airselfie im Hands on: Quadcopter statt Deppenzepter
Airselfie im Hands on
Quadcopter statt Deppenzepter
  1. Fiberglas und Magneten Wabbeliger Quadcopter übersteht Stürze
  2. Senkrechtstarter Solardrohne fliegt wie ein Harrier
  3. Mobiler Startplatz UPS-Lieferwagen liefert mit Drohne Pakete aus

Live-Linux: Knoppix 8.0 bringt moderne Technik für neue Hardware
Live-Linux
Knoppix 8.0 bringt moderne Technik für neue Hardware

  1. Re: Wozu brauchen wir ein Hasskommentargesetz?

    bombinho | 00:23

  2. Re: Wenn ich meinen nackten Arsch in die Kamera...

    GabenBePraised | 00:14

  3. Warum nicht als RAM?

    honna1612 | 00:10

  4. Re: Lärmschutzzonen

    MAGA | 00:10

  5. Re: Geile Idee

    blubberlutsch | 00:09


  1. 00:05

  2. 18:55

  3. 18:18

  4. 18:08

  5. 17:48

  6. 17:23

  7. 17:07

  8. 16:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel