116 116: Kaum gestartet, meldet Sperr-Notruf Insolvenz an
Grund für den Insolvenzantrag seien Verhandlungen über eine Neuordnung der Finanzierung seitens der Geldgeber. Was in der kurzen Zeit vor dem Start des Sperr-Notrufs zum 1. Juli 2005 durch eine Zwischenfinanzierung geregelt worden sei, wolle man nun in eine langfristige Lösung überführen, um Forderungen der Bundesregierung nachzukommen, heißt es im Bericht des Handelsblatts(öffnet im neuen Fenster) .
Der Betrieb des Sperr-Notrufs soll durch den Insolvenzantrag nicht beeinträchtigt werden, so Denck gegenüber dem Handelsblatt. Der Antrag sei vielmehr eine Vorsichtsmaßnahme, um nicht in den Verdacht einer Insolvenz-Verschleppung zu geraten.
Die Nummer des Sperr-Notrufs – 116 116 – hatte die damalige Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) im Dezember 2004 dem Sperr e.V zugesprochen, der zusammen mit der Initiative D21 das Projekt initiiert hatte. Zu den Mitgliedern des Sperr e.V. zählten damals arvato direct services (Bertelsmann AG), Bosch Sicherheitssysteme, EURO Kartensysteme, Novell, Servodata und Siemens.
Den Insolvenzantrag stellte die Sperr-Notruf 116 116 GmbH, die den Dienst im Auftrag des Sperr e.V. betreibt.
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