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Handy-Markt: Siemens sackt weiter ab

Nokia, Motorola, Samsung und LG können erneut zulegen

Mit deutlichen Rückgängen bei den Handy-Absatzzahlen wirbelt Siemens den weltweiten Handy-Markt im zweiten Quartal 2005 gehörig durcheinander und rutscht mittlerweile auf den sechsten Rang hinter Sony Ericsson ab. Bei den übrigen Herstellern gab es nach Analysen der Marktforscher von Gartner hingegen keine derartig gravierenden Änderungen bei der Marktverteilung.

Artikel veröffentlicht am ,

Nokia führt im zweiten Quartal 2005 abermals den weltweiten Handy-Markt an, konnte seinen Marktanteil erneut steigern und den Anteil oberhalb von 30 Prozent stabilisieren. So setzten die Finnen 60,79 Millionen Mobiltelefone ab und erreichten damit einen Marktanteil von 31,9 Prozent, im Vorjahreszeitraum reichte es mit 46,37 Millionen Geräten lediglich für 29,6 Prozent.

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Nach zurückgehenden Wachstumsraten im ersten Quartal 2005 konnte Motorola im zweiten Quartal 2005 wieder zulegen und seinen sicheren zweiten Platz weiter absichern. Die Amerikaner setzten 34,02 Millionen Taschentelefone ab, was einem Marktanteil von 17,9 Prozent entspricht, der im Vorjahr bei 15,7 Prozent (24,63 Millionen Geräte) lag.

Durch die Zuwächse bei Motorola hat sich der Abstand zum dritten Rang erhöht, den Samsung mit einem Marktanteil von 12,8 Prozent und 24,48 Millionen abgesetzten Mobiltelefonen sicher hat. Im Vorjahreszeitraum kam Samsung bereits mit 18,98 Millionen Geräten auf einen Anteil von 12,1 Prozent.

LG konnte sich durch erhöhte Verkaufszahlen abermals den vierten Rang sichern und schaffte mit 12,37 Millionen Geräten einen Marktanteil von 6,5 Prozent, der noch im Vorjahr 6,1 Prozent (9,49 Millionen Handys) betrug. Auf Rang fünf folgt dicht dahinter Sony Ericsson mit einem Marktanteil von 6,2 Prozent bei 11,84 Millionen abgesetzten Mobiltelefonen. Noch im Vorjahr wies Sony Ericsson einen Anteil von 6,6 Prozent (10,35 Millionen Geräte) auf, was damals gleichfalls Rang fünf bedeutete.

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2004 verlor Siemens gleich zwei Plätze und rutschte vom damaligen vierten auf den sechsten Platz ab. So nisten sich die Deutschen mit einem Marktanteil von lediglich 4,7 Prozent und 8,89 Millionen Handys auf dem sechsten Rang weit abgeschlagen hinter Sony Ericsson ein. Noch ein Jahr zuvor konnte Siemens 10,82 Millionen Handys verkaufen, was einem Marktanteil von 6,9 Prozent entspricht.

Im zweiten Quartal 2005 wurden insgesamt 190,5 Millionen Mobiltelefone verkauft, was eine Steigerung um 21,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet, als die Hersteller 156,64 Millionen Geräte absetzten. Mit diesen Absatzzahlen hat Gartner das erfolgreichste Quartal im Handy-Markt gezählt. Allein in Westeuropa wurden 37,4 Millionen Mobiltelefone verkauft, was einer Steigerungsrate von 9,9 Prozent entspricht.

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Mattze 20. Apr 2006

Hallo Leute! Ich kann verstehen, warum Nokia wieder Spitzenreiter ist. Die Handys sind...

@ 26. Aug 2005

Entscheidend ist, wie sich die Mitarbeiterzahl im letzten Jahrzehnt insgesamt entwickelt...

Siemens Kenner 25. Aug 2005

...Es fehlen die Innovationen! Hier mal mein Handy Werdegang: Samsung SGH-600 - War für...

Klingone 25. Aug 2005

hmmm, ich finde SchumiMcLaren hat Recht auch wenn seine message sehr lang war, aber da...

Q 25. Aug 2005

Wen wundert das? Wenn sich die verantwortlichen Manager öffentlich hinstellen und über...


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