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EFF: Suns Open-Source-DRM ist konsumentenfeindlich

DRM-System sei inkompatibel zur Idee der Privatkopie. Suns Open-Source-DRM "Open Media Commons" verträgt sich nicht mit dem Recht auf Privatkopien bzw. "Fair Use", warnt die Electronic Frontier Foundation (EFF). Es gebe keine Hinweise darauf, dass Suns System besser ist als Microsofts DRM, gegen das es offensichtlich positioniert ist.
/ Jens Ihlenfeld
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Niemand sei heute morgen aufgewacht und habe gedacht: "Ich wünscht, Sun würde einen Weg finden, so dass ich mit meiner Musik und meinen Filmen weniger machen kann" , so Cory Doctorow, bei der EFF für die Koordination der Europäisch Angelegenheiten verantwortlich.

DRM verkaufe weder Hardware, Software noch Filme, so Doctorow weiter. "Der einzige Grund, DRM zu entwickeln, ist es, die Freiheit der Nutzer für eine Gefälligkeit gegenüber den Unterhaltungsunternehmen einzutauschen, die versprechen, dass die eigenen Rekorder ihre Aufnahmen abspielen können – vorausgesetzt, man hält sich an deren Spielregeln."

Jedes System, offen oder nicht, das Nutzer in ihren Rechten im Umgang mit digitalen Inhalten beschneide, sei nicht konsumentenfreundlich, so die Position der EFF. Und DRM-Systeme besitzen genau diese Eigenschaft, Privatkopien bzw. "Fair Use" zu verhindern.


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