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IDF: DDR2-Speicher wird schneller

DDR3 folgt 2007, soll bis zu 1.600 MHz (effektiv) verkraften

Im Rahmen von Intels Entwicklerkonferenz IDF Fall 2005 gab der Chiphersteller Einblick in die Zukunft der DDR2-Speichermodule - auf DDR2 800 muss nicht mehr lange gewartet werden. Eine höhere Speichertaktung soll mit DDR3 folgen, bis zu 800 MHz bzw. effektiv 1.600 MHz sind dann laut Intel möglich.

Intels Speicher-Roadmap
Intels Speicher-Roadmap
Aktuell unterstützt Intel DDR2-667-Speicher (333 MHz) im Desktop- und Workstation-Bereich, in Notebooks (mit Napa und Yonah) und Servern will der Chiphersteller den Speichertyp Anfang 2006 einführen. Im High-End-Desktop- und Workstation-Bereich soll im ersten Halbjahr 2006 dann der Schritt zu DDR2 800 (400 MHz) vollzogen werden.

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DDR2-800-Status
DDR2-800-Status
Dabei soll das gerade mitten im Validierungsprozess steckende DDR2 800 nur mit Timing 5-5-5 angeboten werden, um größtmögliche Leistung zu erzielen. Die Spezifikation für den schnellen Speichertyp wurde im Juni 2005 abgesegnet, derzeit prüft Intel die DDR2-800-Speicher von zwei Herstellern, ab Ende 2005 soll es dann voraussichtlich mit der Produktion losgehen. Intel erwartet, dass in der nächsten Zeit fast wöchentlich weitere Speicherhersteller hinzukommen werden.

DDR3-Status laut Infineon
DDR3-Status laut Infineon
Noch schnellere Speichermodule sollen ab 2007 mit DDR3 folgen, einer weiterentwickelten Form des DDR2-Speichers mit niedrigerer Spannung (VDD) und einem Pre-Fetch von 8. Größere Änderungen im Protokoll gibt es dabei nicht, dafür aber Taktraten bis zu 800/1.600 MHz. Im Moment sind DDR3-Speicher Intel zufolge aber noch im Prototypen-Status mit Taktraten zwischen 400/800 MHz und 533/1067 MHz. Vorteile von DDR3 sollen bei einem zu DDR2 ähnlichen Stromverbrauch bei gleichzeitig gesteigerter Bandbreite sowie in neuen Stromsparfunktionen liegen. Infineon geht davon aus, dass DDR3 ab 2008 auch in Mainstream-PCs Einzug halten wird.

Noch im dritten Quartal 2005 sollen für den Server-Bereich die FB-DIMMs (Fully Buffered DIMMs) endgültig als Industriestandard abgesegnet werden - verschiedene Hersteller haben schon Testmuster parat. FB-DIMMs basieren auf DDR2-Speichertechnik und puffern alle Signale der zum Einsatz kommenden gewöhnlichen DDR2-533- oder DDR2-667-DRAM-Chips mit einem AMB-Chip (Advanced Memory Buffer). Darüber hinaus nutzen FB-DIMMs eine serielle Punkt-zu-Punkt-Anbindung zum Speicher-Controller.

FB-DIMM-Status
FB-DIMM-Status
Mit FB-DIMMs soll Leistung und Verlässlichkeit von Servern gesteigert werden. Bis zu acht FB-DIMMs sollen auf künftigen Mainboards Platz finden können, ohne dass man sich allzu große Sorgen um Signalwege machen muss. Ihren Einsatz finden werden die FB-DIMMs im Server-Bereich bei Intel ab dem ersten Quartal 2006, mit der Einführung des neuen Dual-Core-Xeons "Bensley" und dem zugehörigen Blackford-Chipsatz. Für Anfang 2007 ist dann gar schon eine verbesserte FB-DIMM-Version namens FB-DIMM2 in Planung.

RD-RAM hat Intel zwar weiterhin auf der Roadmap, sieht diesen Speicher aber nur noch im Bereich der Netzwerk- und Embedded-Produkte.


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dswa 20. Jul 2007

cvxvxxv

zarniwoop 23. Sep 2005

Stimmt nicht, GDDR3 ist nicht dasselbe wie DDR3!

Ein Kameramann 28. Aug 2005

"HD ready" Geräte können das normale Fersehprogramm meist nur wesentlich schlechter...

Ralf... 25. Aug 2005

Bei den Verlusten durch Synchronisation = nur ca. 85% netto vom FSB tatsächlich nutzbar...



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