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Sony: Neue DVD-Festplattenrekorder mit EPG und Werbeschere

RDR-HX717 mit 160-GByte-Festplatte und RDR-HX919 mit 250-GByte-Festplatte. Sony bringt mit dem RDR-HX717 und RDR-HX919 DVD-Festplattenrekorder mit elektronischer Programmzeitschrift ( EPG ) auf den Markt, die zudem mit Funktionen zur automatischen Erkennung von Werbeblöcken in TV-Aufzeichnungen versehen sind. Bevor die beiden Neuvorstellungen in den Regalen stehen, wird der bereits angekündigte DVD-Festplattenrekorder RDR-HX1010 mit 400-GByte-Festplatte, Werbeerkennung und HDMI-Ausgang erwartet.
/ Ingo Pakalski
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Sony integriert den elektronischen Programmführer ( EPG ) "Guide Plus+" in die beiden Modelle RDR-HX717 und RDR-HX919, womit sich diese bequem programmieren lassen, indem die gewünschte Sendung in der Sieben-Tage-Übersicht ausgewählt wird. Insgesamt stehen 25 Speicherplätze für die Timer-Aufnahme bereit und Titelinformationen werden aus dem EPG übernommen, so dass Aufnahmen nicht manuell benannt werden müssen. Außer per EPG kann man das Gerät auch mittels ShowView programmieren.

Mittels "Set-Top-Box-Control" (G-Link) lassen sich die EPG-Funktionen auch über einen angeschlossenen Satelliten-Empfänger nutzen. Über die neue Funktion "Live Cache" wird das TV-Programm automatisch aufgezeichnet, so dass man eine Sendung unterbrechen kann, ohne etwas zu verpassen. Über diese Funktion soll sich ein TV-Programm bis zu sechs Stunden rückwirkend ansehen lassen. Ferner verfügen die beiden Rekorder nach Sony-Auskunft auch über die vom RDR-HX710 und RDR-HX910 bereits bekannten Funktionen zur Erkennung von Werbepausen anhand abrupter Szenenwechsel samt Visual Search für eine bequeme Kapitelübersicht.

TV-Sendungen können wie bei solchen Geräten üblich wahlweise auf Festplatte oder direkt auf DVD aufgezeichnet werden. Sony verspricht bei einer Überspielung von Sendungen eine 19,2fache Kopiergeschwindigkeit. Die beiden Modelle bieten die Aufzeichnungsmodi HQ (1 Stunde), SP (2 Stunden), LSP (2,5 Stunden), LP (3 Stunden), EP (4 Stunden), SLP (6 Stunden) und SEP (8 Stunden). Die Sony-Rekorder brennen leider nur auf DVD+R/RW sowie DVD+R Double Layer und können DVD-R/RW lediglich lesen, was auch für CD-R/RW, SVCD, MP3-CD sowie JPEG-Aufnahmen von CD-R/RW gilt.

Beide Modelle unterstützen Progressive Scan über den Komponentenausgang und bieten darüber hinaus zwei Scart-Buchsen, einen optischen sowie koaxialen Tonausgang, Video- und S-Video-Ein- und Ausgänge sowie an der Vorderseite Video- und S-Video-Eingänge sowie einen i.Link-Eingang. Für Aufnahmen via i.Link verspricht Sony, dass Sequenzen automatisch erkannt werden und zwischen diesen Kapitelmarken gesetzt werden.

Der RDR-HX717 unterscheidet sich vom RDR-HX919 lediglich durch eine anders dimensionierte Festplatte. Während im RDR-HX717 eine 160-GByte-Festplatte zum Einsatz kommt, kann der RDR-HX919 bis zu 250 GByte an Daten speichern. Den RDR-HX717 will Sony im Oktober 2005 zum Preis von 650,- Euro auf den Markt bringen, während der RDR-HX919 im November 2005 folgen soll und dann für 800,- Euro angeboten wird.

Im September 2005 bringt Sony bereits das Modell RDR-HX1010 auf den Markt, das jedoch weder einen elektronischen Programmführer noch die Funktion "Live Cache" aufweist, da es auf den aktuell am Markt befindlichen DVD-Festplattenrekordern RDR-HX710 und RDR-HX910 basiert. Im Unterschied zu diesen erhielt der Neuling eine nochmals größere Festplatte mit einer Kapazität von 400 GByte und einen HDMI-Ausgang.

Zwar muss man beim RDR-HX1010 auf die EPG-Funktionen verzichten, so dass Timer-Aufnahmen etwa über ShowView eingegeben werden können, dafür erhält man allerdings 30 statt nur 25 Speicherplätze. Die Namen der Sendungen werden dabei aus den Videotext-Informationen übernommen. Der RDR-HX1010 beherrscht im Unterschied zu den Neuvorstellungen zusätzlich die beiden Aufzeichnungsmodi HSP und HQ+ (Datenrate von 15 MBit/s), so dass insgesamt die Modi HQ+ (0,5 Stunden), HQ (1 Stunde), HSP (1,5 Stunden), SP (2 Stunden), LSP (2,5 Stunden), LP (3 Stunden), EP (4 Stunden), SLP (6 Stunden) und SEP (8 Stunden) zur Wahl stehen. Ein 12-Bit/216-MHz-Video-D/A-Wandler samt D-Matrix-Rauschunterdrückung verspricht eine hohe Bildqualität.

Als weiterer Unterschied zu den neu vorgestellten Modellen beschreibt der RDR-HX1010 neben DVD+R/RW und DVD+R Double Layer zusätzlich DVD-R/RW und kann Daten mit bis zu 64facher Geschwindigkeit überspielen. Ansonsten liest er identische Medientypen wie die beiden Neuvorstellungen und bietet die oben genannten um einen HDMI-Ausgang erweiterten Anschlüsse. Auch die Technik zur Erkennung von Werbepausen samt Visual Search ist im RDR-HX1010 enthalten und in allen drei Rekordern verbaut Sony leider nur einen analogen TV-Empfänger, so dass für terrestrisches Digitalfernsehen ein externer Empfänger benötigt wird.

Der RDR-HX1010 soll im September 2005 zum Preis von 1.200,- Euro in den Handel kommen. Die vorgestellten DVD-Festplattenrekorder werden voraussichtlich auf der IFA 2005 zu sehen sein, die Anfang September 2005 in Berlin stattfindet.

Nachtrag vom 25. August 2005 um 9:55 Uhr:
Trotz Nachfrage bei Sony wurden zum Teil falsche technische Angaben zum RDR-HX717 und RDR-HX919 gemacht. So beherrschen beide Modelle nicht die Aufzeichnung auf DVD-R/RW, wie es anfangs im Artikel hieß. Außerdem ist nun bekannt, dass beide Neuvorstellungen den Aufzeichnungsmodus HQ+ nicht bieten, was im ersten Meldungstext noch unklar war. Der gesamte Meldungstext wurde daher entsprechend umgeschrieben.


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