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IDF: Linux nimmt Windows huckepack

Dank Vanderpool läuft Windows XP nun unmodifiziert unter Xen

XenSource gab auf dem Intel Developer Forum (IDF) eine Vorschau auf die Linux-Virtualisierungssoftware Xen in der Version 3.0. Mussten bislang die Gast-Betriebssysteme angepasst werden, um unter dem Open-Source-Hypervisor zu laufen, ist es mit Xen 3.0 und Intels Vanderpool nun möglich, auch unmodifizierte Systeme einzusetzen. Kurz gesagt: Auch Windows XP läuft nun mittels Xen unter Linux.

Artikel veröffentlicht am ,

Um unmodifizierte Gastsysteme zu unterstützen, ist Xen aber auf Intels Vanderpool (VT) angewiesen. Intels in den Prozessor integrierte Virtualisierunsgtechnik bietet dazu einen privilegierten Modus, der es Xen erlaubt, zwischen modifizierten und unmodifizierten Gastsystemen aufzuteilen und so CPU-, Speicher- und I/O-Ressourcen zu garantieren.

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Derzeit sei die Open-Source-Software Xen der einzige Hypervisor, der Intels "VT" unterstütze, so XenSource unter Verweis auf die enge Zusammenarbeit mit Intel. Noch ist VT gar nicht verfügbar, erst im vierten Quartal 2005 soll der Pentium 4 der 600er-Serie mit Vanderpool auf den Markt kommen. Aber auch mit AMD arbeitet Xen zusammen, so dass mit AMDs Pacifica wohl Ähnliches möglich sein wird.

Die Open-Source-Software Xen entstand ursprünglich an der Universität Cambridge, die Entwickler haben mit XenSource mittlerweile aber ein Unternehmen gegründet, das Xen zum Industriestandard machen soll. Dazu arbeitet XenSource derzeit mit rund 20 Unternehmen zusammen.

Im ersten Halbjahr 2006 will XenSource zusammen mit Partnern kommerziellen Support für virtualisierte Windows-Systeme auf Xen mit Hilfe von Intels VT anbieten. Auf dem IDF kann XenSource aber bereits zeigen, wie sich Windows ohne Modifikationen unter Xen installieren und nutzen lässt. Wie auch bei modifizierten Betriebssystemen verspricht Xens Ansatz der Paravirtualisierung dabei hohe Leistung verglichen mit anderen Virtualisierungsansätzen, die einen großen Overhead oder gar eine Emulationsschicht mitbringen. Gastsysteme unter Xen laufen "native" auf dem Prozessor und sollen dies ohne große Leistungseinbußen tun.

Die Open-Source-Version von Xen 3.0 soll noch im dritten Quartal 2005 erscheinen. Kommerziell unterstützte Versionen für den Unternehmenseinsatz sollen dann ab Anfang 2006 durch Linux-Distributoren bereitgestellt werden. Die Version 3.0 wird erstmals auch Gastsystemen mehrere Prozessoren zur Verfügung stellen können und auch die aktuellen 64-Bit-Prozessoren von AMD (AMD64) und Intel (EM64T) werden unterstützt. Xen selbst steht dabei unter der GPL.

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Ausgewogenheit 25. Aug 2005

Genau das steuern VMware und VPC auch. Ist nämlich eine Eigenschaft der Wikipedia hilf...

Ken 25. Aug 2005

Nein. Aber falls Microsoft ein aehnliches System fuer Intels VT bringt, kann man das...

Peter Gerlau 24. Aug 2005

Nix q.e.d. Du nutzt das zu beweisende für den Beweis. Das funktioniert nicht. Du hast...

guest 24. Aug 2005

Wikipedia gibt schon eine Antwort unter der man sich etwas vorstellen kann : das Konzept...


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