IDF: Das Internet immer und überall
Auf dem IDF gab Sean Maloney, Vize-Präsident von Intel und General Manager von dessen Mobility Group, einen Ausblick auf die kommende Centrino-Generation mit Codenamen "Napa". Neben weniger Stromverbrauch stehen vor allem erweiterte Grafik- und Wireless-Funktionen im Vordergrund. Rund 220 Produkte auf Basis von Napa seien derzeit bei verschiedenen Herstellern in der Entwicklung.
Damit Notebooks künftig aber länger durchhalten, setzt Intel auch auf bessere Akkus und verkündete dazu ein Entwicklungsabkommen mit Matsushita Battery Industrial (MBI). Gemeinsam wollen die zwei eine Akkutechnik entwickeln, die Notebooks endlich einen ganzen Tag lang ohne Steckdose auskommen lässt.
Aber auch im Mobilfunk-Bereich hat Intel einiges vor – Maloney gab hier einen Ausblick auf Intels Pläne für 2006. Im Fokus steht dabei eine neue Generation von XScale-Prozessoren, die auf den Namen "Monahans" hört. Diese Chips sollen hohe Leistung bei geringem Stromverbrauch mit einem hohen Maß an Integration kombinieren, um so in Handys, Smartphones, Handhelds und anderen Unterhaltungselektronik-Geräten zum Einsatz zu kommen.
Die Monahans sollen innerhalb der nächsten Jahre fünfmal mehr Leistung bieten als die heutigen Chips und dabei zugleich weniger Strom verbrauchen als diese. Maloney konnte einen Monahans-Prototypen zeigen, der mit einer Taktfrequenz von 1,25 GHz arbeitet und HD-Video auf einem PDA-Display darstellte. Es sei aber gut möglich, dass der Chip zunächst mit nur 1 GHz auf den Markt komme, was noch im vierten Quartal 2005 geschehen soll.
In diese Richtung geht auch Intels kommende Generation eines grafischen Co-Prozessors, der auf den Codenamen "Stanwood" hört. Ein weiteres Thema ist in diesem Zusammenhang WiMAX, womit Intel ganzen Gemeinden einen drahtlosen Internetzugang verpassen will.



