Abo
  • Services:

IDF: Neuer Intel-Konzept-PC sperrt Käfer und Staub aus (Upd)

PC soll auch mit schwankender Stromversorgung klarkommen

AMD hat es vorgemacht und auch Intel stellte nun einen robusten PC für Länder mit anspruchsvollem Klima vor. Ein drahtloser Internetzugang soll damit auch zwischen "Staub und Käfern" möglich sein, ohne dass die Technik leidet.

Artikel veröffentlicht am ,

Community PC
Community PC
Intels "Community Computer", der auf dem IDF Fall 2005 gezeigt wird, soll auch abgelegenen Dörfern und Siedlungen zu einem Internetzugang verhelfen. Steht kein oder nur unregelmäßig Strom aus der Steckdose zur Verfügung, soll auch eine Autobatterie ausreichen, um das Gerät mehrere Stunden anzutreiben.

Stellenmarkt
  1. SSI Schäfer IT Solutions GmbH, verschiedene Standorte
  2. Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Baden-Württemberg

Zudem verfügt das Gerät über einen speziellen Bildschirm und Filter, um zu verhindern, dass Staub und Insekten in das Gerät eindringen. Beim Design wurde darauf geachtet, dass der Computer auch unter hohen Temperaturen von mehr als 38 Grad Celsius funktioniert.

Laut Intel-CEO Paul Otellini glaubt man beim Halbleiter-Riesen nicht daran, "dass die Zukunftsmärkte sich mit der Technologie von gestern zufrieden geben." Es sei nicht sinnvoll, internetfähige PCs in Dörfer zu stellen, in denen es nicht einmal einen Telefonanschluss gebe. Daher sei WiMax hier das Mittel der Wahl zur Anbindung ans Netz.

In einem eingespielten Video zeigte Intel, wie ein indisches Dorf über einen als "Kiosk" betrieben PC, der nur von einer Person bedient wurde, seine Behördengänge erledigt. Die Einwohner gehen zu diesem Kiosk, sagen dem Betreiber, welche Dokumente (etwa einen Reisepass) sie benötigen und dieser wickelt dann per WiMax und Internet das Amtsgeschäft ab. Bisher waren dafür zeitraubende und teure Reisen in die nächste Bezirkshauptstadt nötig. Über diese Einsparungen rechne sich der Rechner sehr schnell für das gesamte Dorf.

Während aber AMD versucht, Billig-PCs für die Dritte Welt mit lokalen Partnern zu vermarkten, handelt es sich bei Intels "Community Computer" derzeit nur um eine Konzeptstudie. Ob und wann diese in Form von kommerziellen Produkten auf den Markt kommen wird, verriet Intel nicht. Hersteller, die das Konzept eventuell umsetzen wollen, wurden also noch nicht genannt. [von Jens Ihlenfeld und Nico Ernst]



Anzeige
Blu-ray-Angebote

Thor 24. Aug 2005

Nicht? Also ich fands einen der besseren Trollversuche. Und auch recht originell.

MM 24. Aug 2005

Hast du schon einmal auf dein Netzteilgehäuse (z.b 300W) geschaut?? Da hat auf einmal...


Folgen Sie uns
       


Intel NUC7 June Canyon - Test

Wir mögen Intels NUC7: Er hat volle PC-Funktionalität in kleinem Formfaktor zu einem niedrigen Preis.

Intel NUC7 June Canyon - Test Video aufrufen
E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

    •  /