Sun stellt Open-Source-DRM vor

Open Media Commons - lizenzfreier DRM-Standard

Sun ruft mit der Initiative "Open Media Commons" ein Open-Source-Projekt für einen lizenzfreien Digital-Rights-Management-Standard ins Leben. Das Unternehmen hofft, die Industrie so hinter einem gemeinsamen, unternehmensfreundlichen Ansatz zu versammeln und monolithische, Closed-Source-Ansätze aufzubrechen.

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Sun-Präsident Jonathan Schwartz will auf diesem Wege die größten Hürden für die Verbreitung von Inhalten aus dem Weg räumen, die er in der zersplitterten DRM-Landschaft ausmacht, ohne dass die Interessen der Inhalteanbieter außen vor bleiben. Um dies zu erreichen, stellt Sun ein entsprechendes Projekt namens DreaM (DRM/everywhere available) aus den eigenen Entwicklungslabors als Open Source unter der Common Development and Distribution License (CDDL) zur Verfügung.

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DReaM besteht unter anderem aus einer interoperablen DRM-Architektur namens DRM-OPERA, die Standardschnittstellen und -prozesse zur Verfügung stellt und nicht an einzelne Medienformate gebunden ist. Damit soll auch die bisher meist an der Nutzerzahl orientierte Abrechnung entfallen.

Hinzu kommt die "Java Stream Assembly" als Basis für Server, die Video-Streams zur Verfügung stellen sollen. Sie wird durch den Sun Streaming Server (SSS) ergänzt, der Audio- und Video-Inhalte über IP mit Hilfe offener Protokolle wie RTP und RTSP zur Verfügung stellen kann. SSS ist dabei laut Sun konform mit den Spezifikationen 3GPP und ISMA. Primär soll dabei MPEG4 zum Einsatz kommen, aber auch QuickTime unterstützt der SSS von Hause aus.

Sun will im Rahmen der Initiative Open Media Commons auch weitere Komponenten als Open Source zur Verfügung stellen, z.B. im Bereich Identitätsmanagement. Letztendlich soll so ein DRM-System für die "Community" durch die "Community" bereitgestellt werden.

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