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Bericht: Zollamt versteigerte PC mit Kinderpornos

Computerbild ersteigerte probeweise Festplatten aus Behörden

Bei einem Probekauf von Rechnern, die aus verschiedenen Behörden ausgemustert und auf dem freien Markt angeboten wurden, fanden Redakteure der Zeitschrift Computerbild auf einer der dazugehörigen Festplatten, die nur formatiert, aber nicht fachmännisch gelöscht waren, ausgerechnet Kinderpornos und Nazi-Musik.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Rechner stammt aus einer Versteigerung des Hauptzollamtes Erfurt, so Computerbild. Die Zeitschrift hatte acht Rechner von Staatsanwaltschaften, Zoll- und Finanzämtern aus ganz Deutschland auf der Internetseite Zoll-Auktion.de ersteigert. Hier verkaufen Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden ausrangierte, gepfändete oder beschlagnahmte Gegenstände.

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Nach Angaben des Magazins hatte man dann versucht, mit einem handelsüblichen Datenrettungsprogramm die auf den Festplatten befindlichen Dateien wieder herzustellen. Dabei konnte auf sieben der Festplatten nichts mehr rekonstruiert werden - auf dem achten vom Hauptzollamt Erfurt jedoch ließen sich neben privaten Fotos des früheren Besitzers und MP3-Songs auch Kinderpornos und dutzende Lieder der Neonazi-Band "Landser" wiederherstellen.

Der Rechner war zunächst in Chemnitz sichergestellt und dann vom Zoll im Internet offeriert worden. Offenbar war die Festplatte des PCs jedoch vor dem Verkauf lediglich formatiert worden, nicht aber vollständig gelöscht, indem sie mit einem Festplatten-Löschprogramm überschrieben wurde.

Computerbild übergab die Festplatte dem Hamburger Landeskriminalamt - die Staatsanwaltschaft soll bereits ermitteln. Zoll-Auktion.de will nach Computerbild-Informationen bis auf weiteres keine Computer mehr versteigern, wenn nicht die vollständige Löschung der Daten von der Festplatte durch die jeweilige Behörde sichergestellt ist.

Schon 2003 warnte die nordrhein-westfälische Landesbeauftragte für den Datenschutz, Bettina Sokol, Behörden vor dem Verkauf gebrauchter PCs. Neben dem Risiko, dass auf diesem Wege Amts- oder Geschäftsgeheimnisse nach außen dringen, können die Stellen unter Umständen auch schadensersatzpflichtig werden, wenn Dritte Missbrauch mit darüber erlangten personenbezogenen Daten betreiben.

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:-) 22. Sep 2007

Wäre dann Hex55 und anschließend HexAA nicht noch besser?

Yakuza 25. Aug 2005

????? Wo hast du denn diesen Unfug her??? Professionelle Tools, die die entstandenen...

Melanchtor 23. Aug 2005

Die Diskussion hatten wir schon mal. Was du in den Tauschbörsen unter den entsprechenden...

Martin F. 22. Aug 2005

An den Amokläufer erinnere ich mich auch. Darf ich jetzt keine Vorurteile mehr haben? :D

Pathfinder 22. Aug 2005

Aehm das war was anderes...aber die Jungs mit den langen Gewändern, den überzeugend...


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