Abo
  • IT-Karriere:

DisplayPort soll VGA- und DVI-Anschluss ablösen

VESA gibt neuem Display-Anschluss den letzten Schliff

Die Video Electronics Standards Association (VESA) will mit dem DisplayPort einen neuen Anschluss-Standard für Monitore, Displays und Projektoren im PC- und Unterhaltungselektronik-Umfeld schaffen. Der neue Standard soll so VGA- und DVI-Ports ersetzen. Entwickelt wurde er von einigen Industrie-Unternehmen, den letzten Schliff soll die VESA nun dem neuen Standard verpassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit DisplayPort soll neben den reinen Bildinformationen auch Ton in hoher Qualität über ein einzelnes Kabel übertragen werden. Zudem verspricht die VESA echtes "Plug-and-Play" bei geringen Kosten, die auf dem Niveau aktueller Anschlussverfahren liegen sollen.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Großraum München
  2. Sagemcom Fröschl GmbH, Walderbach (zwischen Cham und Regensburg)

Dabei ist der DisplayPort als offener Industriestandard angelegt und soll vor allem die Adaption von geschützten High-Definition-Inhalten fördern, denn der DisplayPort wird optional Funktionen zum Schutz von Inhalten mitbringen.

Die Schnittstelle wird sowohl für interne Verbindungen, beispielsweise im PC oder Monitor, sowie für externe Verbindungen, z.B. vom PC zum Display bzw. vom DVD-Player zum Fernseher, geeignet sein.

Die VESA will mit dem neuen DisplayPort einen Standard schaffen, der ausreichend skalierbar für die nächsten Display-Generationen ist. Entsprechend soll der Standard ausreichend Reserven für hohe Farbtiefen, Bildwiederholfrequenzen und Auflösungen bieten. Der Anschluss selbst soll "benutzerfreundlich" und dabei auf die Nutzung in flachen Notebooks optimiert sein. Das verspricht zugleich die Möglichkeit, mehrere Ports auf einer Grafikkarte unterzubringen.

Technisch setzt der DisplayPort auf eine Hauptverbindung (Main Link) mit hoher Bandbreite und geringer Latenz, die einen Datenfluss nur in einer Richtung erlaubt. Die Version 1.0 soll dabei einen Video-Stream samt Audio unterstützen, der DisplayPort-Standard wird aber leicht auf mehrere Video-Streams erweiterbar sein. Die Bandbreite wird mit maximal 10,8 GBit/s bei Nutzung von vier Leitungen angegeben.

DisplayPort 1.0 soll zudem einen Zusatzkanal unterstützen, der bei geringen Latenzen und konstanter Bandbreite eine bidirektionale Verbindung erlaubt, um unter anderem eine Gerätekontrolle nach den VESA-Standards E-DDC, E-EDID, DDC/CI und MCCS zu ermöglichen. Auch wird darüber dann ein echtes "Plug-and-Play" möglich.

Damit ist ein einheitlicher Standard zum Anschluss von Displays geplant, der die aktuell genutzten VGA- und DVI-Ports ablöst.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 199,90€
  3. 204,90€

irgendeiner 31. Mär 2008

Naja, für die Augen sind TFTs schon besser als Röhren; meiner ist 5 Jahre alt und kommt...

Kein Kostverächter 16. Sep 2005

Das ist ja der Witz an dem Gesetz. Man weiß nicht mehr, was denn nun noch legal und was...

Nameless 21. Aug 2005

DisplayPort - Das bessere HDMI ???

andreasm 21. Aug 2005

Optisch wäre natürlich noch besser, da gäbe es dann keine Masseschleifen und keine...


Folgen Sie uns
       


iPad OS ausprobiert

Apple hat die erste öffentliche Betaversion vom neuen iPad OS veröffentlicht. Wir haben uns das für die iPads optimierte iOS 13 im Test genauer angeschaut.

iPad OS ausprobiert Video aufrufen
Nachhaltigkeit: Jute im Plastik
Nachhaltigkeit
Jute im Plastik

Baustoff- und Autohersteller nutzen sie zunehmend, doch etabliert sind Verbundwerkstoffe mit Naturfasern noch lange nicht. Dabei gibt es gute Gründe, sie einzusetzen, Umweltschutz ist nur einer von vielen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Nachhaltigkeit Bauen fürs Klima
  2. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  3. Energie Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
  2. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
  3. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  2. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  3. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"

    •  /